Hägglingen
Hägglingen – Ein charmantes Dorf mit ideenreichen Menschen

Schöner az- und Volg-Apéro mit Gemeinderäten, Grossrat und vielen Hägglingern trotzte kühlem Freitagabend-Wetter.

Andrea Weibel
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Gemeinderat Otto Lehmann, Grossrat Thomas Inniger, Vizeammann Pius Schöpfer und Ammann Urs Bosisio.

Gemeinderat Otto Lehmann, Grossrat Thomas Inniger, Vizeammann Pius Schöpfer und Ammann Urs Bosisio.

Häppchen, Punsch und Wein und sogar etwas Sonne, das erwartete die Gäste des Apéros zu «Hägglingen im Mittelpunkt» von der az Aargauer Zeitung und Volg am Freitag im Dorf am Maiengrün. «Eine tolle Idee», waren sich Grossrat Thomas Inniger (SVP) und Gemeindeammann Urs Bosisio (SVP) einig. Neben dem Ammann vertraten auch Vizeammann Pius Schöpfer und die Gemeinderäte Otto Lehmann und Jürg Weder die Gemeindespitze.

Ortsmittelpunkt war Thema

Viele Dorfbewohner nutzten die Gelegenheit, um den Redaktoren der az Freiamt, dem Volg-Team oder den Politikern Fragen zu stellen oder einfach gemütlich mit ihnen zu plaudern. Sehr spontan waren auch Sandra Knapps und Marco Kessler der Einladung ans kleine Dorffest gefolgt.

Die beiden hatten erst am Vortag erfahren, dass ihr Haus genau auf dem geografischen Mittelpunkt der Gemeinde liegt. Nicht nur bei ihnen hatte das für Gesprächsstoff gesorgt. Denn bei einem so grossen, durch drei Weiler weitverzweigten Gemeindegebiet ist es nicht leicht, den Mittelpunkt abzuschätzen. «Ich lag mit meiner Schätzung ziemlich daneben», gab der Gemeindeammann lachend zu. So ging es auch seinen Ratskollegen.

Peach Weber wollte keinen Apéro

Die Gemeindekanzlei war gleich mit vier Mitarbeiterinnen vertreten. Neben der Gemeindeschreiberin Fabienne Fischer und ihrer Stellvertreterin Angela Casadei waren auch Monika Widmer, Mitarbeiterin des Steueramts, sowie die Auszubildende Stefanie Krummenacher am Apéro dabei. Und auch der wohl berühmteste Hägglinger, Peach Weber, war zugegen, hatte aber anscheinend keine Lust auf einen Apéro, lud seine Einkäufe in den Wagen und fuhr davon.

«Man will nicht mehr weg»

Der Gesprächsstoff ging auf jeden Fall nicht aus. Die Hägglinger erinnerten sich an alte Geschichten und erzählten sehr gerne von den Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten in ihrem schönen Dorf. «Ist man einmal hier, will man nicht mehr weg», bestätigte der vor Jahren zugezogene Inniger. «Ich dachte, Hägglingen würde nur ein Zwischenhalt werden, jetzt bin ich seit vielen Jahren hier.» Das hörten die Hägglinger gerne.

An solchen Veranstaltungen entstehen oft auch Ideen für Verbesserungen im Dorf. Zum Beispiel wäre eine Bildtafel mit Bergnamen bei der Bank unterhalb des Maiengrüns eine tolle Idee, fanden einige. Zusammengefasst war es ein gelungener Abend mit vielen spannenden Themen.