Muri

Gute Lage und der Preis gaben den Ausschlag: Zuger Firma zügelt ins Freiamt

Sie realisierten den Neubau der Profot AG: CEO und Eigentümer Albert Sigrist, Architekt Robert Melliger und Bauleiter Roman Strebel. zg

Sie realisierten den Neubau der Profot AG: CEO und Eigentümer Albert Sigrist, Architekt Robert Melliger und Bauleiter Roman Strebel. zg

Die Profot AG zügelte aus dem Kanton Zug ins Freiamt nach Muri und baute einen neuen Geschäftssitz im Industriegebiet.

Weil in Muri relativ kostengünstiges Bauland an guter Verkehrslage zu haben war, erstellte die Profot AG hier einen Neubau und verliess den bisherigen Standort im steuergünstigen Baar nach 27 Jahren.

Alle 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen ein Teil bereits im Freiamt wohnt, wechselten mit. «Im Kanton Zug gibt es für kleinere und mittlere Unternehmen mit grösserem Lagerbedarf kaum mehr finanziell realisierbare Möglichkeiten», stellt Albert Sigrist, Inhaber und CEO der Profot AG fest.

Zwei Geschäftsbereiche

Die Kundschaft der Profot AG setzt sich im Bereich fototechnische Produkte aus Fotostudios, Fotografen, Fotoschulen, aber auch aus Polizei, Spitäler, Universitäten oder öffentliche Betriebe zusammen.

Im Bereich Werbetechnik nutzen Werbetechnik-Betriebe, Schriften und Reklameateliers oder Digitaldruckfirmen und Dekorationsabteilungen die Dienstleistungen des Unternehmens.

Die Profot AG betreibt Filialen in Zürich und Lausanne und eine Niederlassung in Köln. Im Neubau in Muri stehen den Fachbesuchern zwei Showrooms mit je 200 Quadratmetern für Präsentationen zur Verfügung.

Mit Raumreserven

Der Neubau bietet auf rund 3300 Quadratmetern Lager-, Büro- und Ausstellungsflächen sowie Schulungs- und Tagungsräume.

«Die Geschäftslokalitäten werden für die nächsten Jahre den Bedürfnissen der Kunden und Mitarbeitenden gerecht», ist Architekt Robert Melliger von den Melliger Architekten AG, Muri, überzeugt.

Der Neubau wurde im Minergie-Standard erstellt und berücksichtigt auch bei der Haustechnik - Heizung, Kühlung und Lüftung – neueste Erkenntnisse.

Die Wärmegewinnung für Heizung und Kühlung erfolgt über zehn Erdsonden. Thermische Solarkollektoren werden für die Warmwasseraufbereitung eingesetzt.

Die Haupterschliessung des Gebäudes geschieht ab der neu erstellten, erweiterten Pilatusstrasse.

Parkplätze für Besucher sind entlang der internen Verbindungsstrasse angeordnet, die Parkplätze für das Personal befinden sich im Untergeschoss. Die An- und Auslieferung erfolgt gedeckt auf der Nordseite des Gebäudes.

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