Boswil
Grosszügige Solino-Zimmer mit schöner Aussicht beeindrucken die Besucher

Das Einweihungsfest für das erweiterte und umgebaute Altersheim Solino in Boswil bot viele Attraktionen für Jung und Alt. Besucher konnten feststellen, wie gross die Zimmer sind - und dass sie auch einen Blick in die weite Natur hinaus bieten.

Eddy Schambron
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Ronni Hilfiker zeigt auf einem Rundgang interessierten Besucherinnen und Besuchern die neuen Zimmer des Solino.

Ronni Hilfiker zeigt auf einem Rundgang interessierten Besucherinnen und Besuchern die neuen Zimmer des Solino.

Unterhaltung wurde grossgeschrieben am Solino-Einweihungsfest. Aber noch mehr interessierte die Besucherinnen und Besucher, wie die Erweiterungsbau- und Umbauten herausgekommen sind. Heute stehen 51 Zimmer inklusive drei Ferienzimmer zur Verfügung.

«Das Solino ist bis auf ein Zimmer ausgebucht», konnte Ronni Hilfiker, Präsident der Baukommission, festhalten. Er war einer, der die Rundgänge durch das neue Heim führte und den Besucherinnen und Besuchern zusätzliche Informationen geben konnte. Er machte auch auf die schöne Aussicht aus den Zimmern aufmerksam.

Neben den hellen, geräumigen Zimmern gibt es jetzt mehr gemeinsame Aufenthaltsräume. Um die Zimmerflächen zu vergrössern, wurde auf der Nordseite der Baukörper erweitert und auf der Südwestseite ein neuer Anbau mit eigener Erschliessung erstellt. Bei der Verlängerung auf der Nordseite ist ein Aufenthaltsbereich mit Sicht auf die Martinsstrasse entstanden.

Die Korridore bilden auf der Nordseite neu eine Rundumerschliessung, was betriebliche Vorteile bringt. Die südwestliche Erweiterung hat ein eigenes Treppenhaus mit Bettenlift und ist am bestehenden Korridorsystem angedockt. Für Thomas Vetter, Bauleiter beim Architekturbüro Hess und Partner AG, Sursee, passt das intensive Gelb der Fassaden zum Solino, zur Sonne.

Auf den Rundgängen zeigten sich die Leute beeindruckt einerseits von der Grösse der Zimmer, andererseits auch vom Blick in die weite Natur hinaus.

Viel Freude

Mit besonderer Freude blickte Alois Huber, Präsident des Vereins Altersheim St. Martin Boswil und der Heimkommission, auf das gelungene Werk. Er lobte die am Bau Beteiligten für ihr gute Arbeit und ihren Einsatz. Auch Urs Niffeler, Leiter Vorsorgeplanung des kantonalen Baudepartementes Gesundheit und Soziales, zeigte sich beeindruckt von Um- und Erweiterungsbau, der seit September 2011 in drei Etappen realisiert wurde.

Dabei hatten die Bewohnerinnen und Bewohner auch einige Unannehmlichkeiten zu erdulden. Sie waren trotz aller Bemühungen auch des Heimleiterehepaars Stefan und Rita Gerschwiler und der ganzen Belegschaft nicht immer zu umgehen. Aber am Einweihungsfest waren sie vergessen.

Viel Unterhaltung

Das Fest bot Jung und Alt viele Attraktionen. Für Kinder wurde vom Blauring eine Spielecke geführt, ausserdem wurde Ponyreiten angeboten. Verschiedene Formationen sorgten für ganz unterschiedliche Musik: «Dr Eidgenoss» trat wie «Roadmaster» am Samstag auf, am Sonntag gab es Unterhaltung mit dem Duo Räbemoscht, mit «MeiMei» und mit Wilhelm Toll.