Handball 1. Liga

Grosse Erleichterung bei Handball Wohlen – Muri hofft auf versöhnlichen Saisonabschluss

Andreas Stierli (Handball Wohlen) mit vollem Einsatz für den Ligaerhalt. fba

Andreas Stierli (Handball Wohlen) mit vollem Einsatz für den Ligaerhalt. fba

Der TV Muri und Handball Wohlen stehen vor den letzten Spieltagen der 1.-Liga-Meisterschaft. Wohlen hat sich gut positioniert.

Der Auftakt in die Finalrunde ist dem TV Muri ganz ansprechend geglückt. Das Team von Trainer Claude Bruggmann holte vier Siege aus sieben Spielen und konnte nach der Hinrunde in den vorderen Tabellenregionen mitmischen. Doch dann kam mit vier Niederlagen in Folge der Einbruch. «Wir hatten mit einigen Verletzungen zu kämpfen und erschwerend kamen auch noch berufliche Abwesenheiten und Ferien dazu», so Bruggmann. «Diese Situation war natürlich nicht ideal, aber wir bewegen uns nicht im Hochleistungssport. Da gehören halt berufliche Absenzen und Ferien dazu.»

Obwohl der TV Muri in der Zwischenzeit auf den siebten und damit zweitletzten Rang abgerutscht ist, ist Bruggmann mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. «Der Einsatz in den Trainings war vorbildlich und es gibt etliche Spieler, die in dieser Saison einen grossen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir haben in der Finalrunde unter den gegebenen Umständen das Optimum herausgeholt, auch wenn wir sicher gerne weiter vorne klassiert wären.»

Revanche gegen St. Gallen

Zudem gibt es durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen versöhnlichen Abschluss der Finalrunde. Am letzten Samstag haben die Murianer zu Hause dem Tabellenführer Seen Tigers ein Unentschieden abgerungen. Das gibt Selbstvertrauen für die letzten beiden Partien. Das Auswärtsspiel gegen Wädenswil am Sonntag dürfte allerdings eine schwierige Angelegenheit werden. Gegen den Leader haben die Murianer in der Vorrunde eine klare 20:32-Niederlage kassiert. Zumindest im letzten Saisonspiel gegen Fides St. Gallen soll dann aber ein Sieg her. «Im letzten Jahr haben wir das letzte Saisonspiel gegen St. Gallen verloren. Dafür wollen wir uns revanchieren.»

Gross war die Erleichterung im Lager von Handball Wohlen am letzten Samstag. Zu Hause haben die Wohler gegen Einsiedeln mit 28:23 gewonnen und sich so den Ligaerhalt in der Abstiegsrunde gesichert. «Nach dem guten Start in diese Runde hatten wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen, sodass ich teilweise nur noch zwei Ersatzspieler auf der Bank hatte. Daher sind wir sehr froh, dass wir den Ligaerhalt schon drei Runden vor Schluss gesichert haben», so Trainer Daniel Lehmann.

Starke Abwehrleistung

Das Wohler Erfolgsrezept in der Abstiegsrunde war die starke Defensive. Die Mannschaft hat deutlich am wenigsten Gegentreffer kassiert und steht so verdientermassen auf Rang eins der Tabelle, obwohl sie ein Spiel weniger ausgetragen hat als die ersten Verfolger. «In der Verteidigung haben wir uns in dieser Saison verbessert. Vorne hat man aber schon gemerkt, dass uns ein paar Spieler gefehlt haben», so Lehmann. In den verbleibenden drei Spielen wollen die Wohler nun vor allem den jungen Akteuren mehr Einsatzzeit geben. «Die Belastung der Routiniers war in den letzten Wochen aufgrund der engen Personalsituation extrem hoch. Daher werden wir sie in den letzten Partien etwas schonen und den Jungen mehr Spielzeit geben. Wir werden aber unsere Spiele keinesfalls abschenken, denn schliesslich kämpfen die anderen Teams noch immer um den Ligaerhalt», sagt Lehmann.

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