Wohlen
Grosse Ehre: Der Wohler Pfarrer berät den Bischof

Grosse Ehre für die katholische Pfarrei Wohlen: Pfarrer Kurt Grüter wurde zum nichtresidierenden Domherrn des Standes Aargau befördert. Pfarrer Grüter wird morgen in der Eucharistiefeier in der Jesuitenkirche in Solothurn in sein Amt eingesetzt.

Merken
Drucken
Teilen
Der Wohler Pfarrer Kurt Grüter wird nichtresidierende Domherr. FH

Der Wohler Pfarrer Kurt Grüter wird nichtresidierende Domherr. FH

Bei dieser Feier, die der neue Bischof Felix Gmür zelebriert, werden ausserdem Generalvikar Markus Thürig zum residierenden Domherrn des Standes Luzern und Domherr Rudolf Rieder zum Ehrendomherrn ernannt, teilt die Wohler Kirchenpflege mit.

Vorschläge aus der Basis

Kurt Grüter rückt mit der bevorstehenden Ernennung in das aus 18 Domherren bestehende Domkapitel auf. Er stand als Kandidat auf einer Sechserliste, die dem Bischof vorgelegt wurde. Das Domkapitel berät den Bischof in pastoralen Fragen, die sich auch in den Pfarreien ergeben können, und wählt den Bischof.

Der Bischof werde allerdings aus dem Domkapitel keine allzu gewagten Vorschläge entgegennehmen können, räumt Grüter ein. Denn der Bischof könne im Rahmen der Weltkirche nicht «einfach vorpreschen». Pfarrer Grüter kennt die Aufgaben im Domkapitel bereits bestens, war er doch von 2004 bis Ende September 2010 als Bischofsvikar und residierender Domherr des Standes Luzern im Kapitel vertreten und 2010 bei der Wahl des neuen Bischofs dabei.

«Kirchgemeinde kommt zuerst»

«Bischof Felix Gmür ist noch nicht lange im Amt», erläutert Grüter. Deshalb erwarte er nicht, dass für den erst 45-jährigen Gmür bald ein Nachfolger gewählt werden müsse.

Neben der Beratung des Bischofs spenden die Domherren in Gmürs Auftrag auch den Firmlingen auch das Sakrament der Firmung. Bei den Terminen als Domherr will Grüter immer für eine Vertretung sorgen, sodass sich sein neues Amt nicht mit seinen Aufgaben in der grossen Pfarrei Wohlen kreuzten, merkt der Priester an. «Die Kirchgemeinde kommt immer zuerst.» (ba)