Sins
Grossbrand zerstört drei Wohnungen in Bauernhaus

Die sechs Bewohner des Bauernhauses in Sins konnten rechtzeitig evakuiert werden, doch ihre Wohnungen wurden bei dem Brand völlig zerstört. Die über 100 angerückten Feuerwehrleute kämpften mit zu wenig Löschwasser.

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Meterhoch schossen die Flammen am Sonntagnachmittag aus dem Dach des Bauernhauses. Doch die angerückte Feuerwehr kämpfte anfangs fast auf verlorenem Posten: Da der Weiler Holderstock bei Sins so abgelegen liegt, befindet sich bei dem Bauernhof nur ein einziger Hydrant.

Die Erlösung kam mit der Stützpunktfeuerwehr und deren Wassertransportmodul. Damit konnte Wasser von einem rund 1,5 Kilometer entfernten Netz abgezapft werden.

Die sechs Bewohner des Bauernhauses in Sins konnten rechtzeitig evakuiert werden, doch ihre Wohnungen wurden bei dem Brand völlig zerstört.
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Die über 100 angerückten Feuerwehrleute kämpften mit zu wenig Löschwasser.
Eine Anwohnerin erlitt einen Schwächeanfall und musste von den Samaritern der Feuerwehr und einer Ambulanz betreut werden.
Verletzt wurden ansonsten aber weder Menschen noch Tiere.
Brandursache ist unklar, Spezialisten der Kantonspolizei Aargau haben die Ermittlungen aufgenommen.
Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.
Grossbrand in Sins
Grossbrand in Sins
Grossbrand in Sins
Grossbrand in Sins

Die sechs Bewohner des Bauernhauses in Sins konnten rechtzeitig evakuiert werden, doch ihre Wohnungen wurden bei dem Brand völlig zerstört.

Kapo AG

So konnten die zuletzt über 100 Feuerwehrleute vor Ort das Feuer löschen. Dennoch: Die drei betroffenen Wohnungen sind wohl nicht mehr bewohnbar.

Eine Anwohnerin erlitt einen Schwächeanfall

Alles sechs Bewohner konnten evakuiert werden. Eine Frau litt dabei besonders unter den Vorkommnissen. «Die Anwohnerin erlitt offenbar einen Schwächeanfall – sie musste von den Samaritern der Feuerwehr und einer Ambulanz betreut werden», sagte Roland Pfister, Sprecher der Kantonspolizei Aargau vor Ort gegenüber «Tele M1».

Verletzt wurden ansonsten aber weder Menschen noch Tiere. Die Brandursache ist unklar, Spezialisten der Kantonspolizei Aargau haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden dürfte mehrere hundertausend Franken betragen, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt. (smo)