Die Gemeinde Sins plant diverse Einzonungen, einige davon in den dazugehörenden Weilern. Durch die Umzonungen vergrössert sich das Siedlungsgebiet um 8,3 Hektaren. Gleichzeitig gehen Fruchtfolgeflächen im Umfang von 8,02 Hektaren verloren.

Die Kommission UBV hat die Vorlage sehr kontrovers beraten. Es wurden zahlreiche Anträge gestellt, auf einzelne Einzonungen zu verzichten. Mit knapper Mehrheit entschied sich die Kommission für die Einzonungen in den Gebieten Langweid Nord und Süd, Brudermatt und Schürmatt.

Mit klarer Mehrheit sprach sie sich hingegen für die Einzonung im Gebiet Zentrum Aettenbühl aus. Die übrigen Einzonungen waren unbestritten. Die Kommissionsmitglieder folgten am Ende dem Antrag des Regierungsrats und genehmigten die geplante Richtplananpassung mit 7 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung.

Allerdings machten sie deutlich, dass die Gemeinde Sins in ihrer Nutzungsplanung eine dichte, qualitativ gute Bebauung sicherstellen muss.

Fussballplatz auf ehemaliger Kiesgrube

Die Gemeinde Würenlos plant, auf dem Areal einer ehemaligen Kiesgrube im Tägerhard zwei Fussballplätze und einen Reitplatz zu erstellen. Die Kommission UBV unterstützte einstimmig die notwendige Anpassung des Richtplans.

Standesinitiative zum Gewässerschutzgesetz

Die vom Bundesrat per 1. Juni 2011 erlassene Gewässerschutzverordnung stützt sich auf das neue Gewässerschutzgesetz. Sie legt unter anderem Mindestbreiten für den Gewässerraum fest.

Zudem regelt sie die zugelassene Nutzung und Bewirtschaftung dieses Raums. Die Kommission UBV befürwortete mit 7 zu 6 Stimmen, eine Standesinitiative einzureichen.

Diese will beim Gewässerschutzgesetz Änderungen erreichen, die eine massvolle Umsetzung des Gesetzes ermöglichen. Die Vorlagen werden voraussichtlich im Juli 2013 im Grossen Rat behandelt. (ahu)