Arni
Gmeind befindet über Feinplanung der Schulerweiterung

Im Mittelpunkt der Gemeindeversammlung in Arni steht heute die Projektierung für den Dorfschulausbau für 297000 Franken. Als Baubeginn wäre bei einer Annahme März 2014 vorgesehen.

Lukas Schumacher
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Ein Neubau mit Doppelkindergarten, zwei Klassenzimmern und Gruppenräumen ist projektiert. Skizze:TOP

Ein Neubau mit Doppelkindergarten, zwei Klassenzimmern und Gruppenräumen ist projektiert. Skizze:TOP

An der bevorstehenden Gmeind sollen die Vergrösserung und Erneuerung der Schulanlage eingeleitet werden. Auslöser sind die steigenden Schülerzahlen und der Bedarf an zusätzlichen Schulräumen in Arni. Der Gemeinderat schlägt einen Projektierungskredit im Betrag von 297000 Franken zur Genehmigung vor.

Ein Neubau und ein Umbau

Mit den rund 300000 Franken soll einerseits die Feinplanung des Bauvorhabens ausgeführt werden. Andererseits soll eine Totalunternehmer-Submission zusammengestellt werden. Das Arner Schulraum-Konzept sieht einen Neubau mit einem Doppelkindergarten sowie zwei Klassenzimmern und zwei Grossgruppenräumen vor, dazu Nasszellen, Garderoben und weitere Nebenräume.

Zudem besteht die Absicht, in der bestehenden Schulanlage diverse Umbauten vorzunehmen, um Grossgruppenräume zu schaffen und die ganze räumliche Infrastruktur – hauptsächlich für den Werkunterricht – zu verbessern. Teil des Konzepts sind auch der Rückbau des bestehenden, in die Jahre gekommenen Kindergartenprovisoriums sowie die Erstellung von Parkplätzen beim Neubau und die Umlegung des dortigen eingedolten Bachs.

Kosten: 3,5 bis 4 Mio. Franken

Falls der Projektierungskredit durchkommt, wird der Gemeindeversammlung im Mai/Juni 2013 der eigentliche Baukredit im Betrag von voraussichtlich 3,5 bis 4 Mio. Franken unterbreitet. Bei grünem Licht der «Gmeind» laufen die Neubauarbeiten im März 2014 an. Fertigstellung: November 2014.

Die aktuelle Gemeindeversammlung nimmt heute Abend auch Stellung zur Sanierung des Kreisschulhauses Titlis. 363000 Franken beträgt der Kostenanteil Arnis. Zur Abstimmung gelangt überdies ein Einbürgerungsgesuch des Ehepaars Kai Olaf und Eleni Dourios Arzinger.

Weiterhin 87%

Das Arner Gemeindebudget 2013 basiert auf dem unveränderten Steuerfuss von 87%. In der laufenden Rechnung 2013 wird ein Plus (Ertragsüberschuss) von rund 128000 Franken erwartet. In der gesamten Verwaltungsrechnung, eingeschlossen Investitionsrechnung, wird mit einem Minus (Finanzierungsfehlbetrag) in der Grössenordnung von 1,7 Millionen Franken gerechnet.