Muri
Giezendanner und Mörgeli an 1. Freiämter Landsgemeinde

Die SVP spuckt hohe Töne an der ersten Freiämter Landsgemeinde in Muri. Ueli Giezendanner und Christoph Mörgeli sind sich einig, dass ein «Nein» zum EU-Beitritt das einzig Richtige ist.

Eddy Schambron
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ES

Das Freiamt sei „ein bodenständiger Ort der Schweiz", und deshalb trete er gerne hier auf, sagte Nationalrat und Ständeratskandidat Ueli Giezendanner an der 1. Freiämter Landsgemeinde in Muri.

Er betonte im Klosterhof, die SVP habe die Schweiz gerettet. „Wo wären wir heute im Euroraum?" Das Nein der SVP sei ein klares Ja zum eigenen Land.

Wohlstand dank «Nein»

In die gleiche Kerbe hieb Nationalrat Christoph Mörgeli: „Jetzt geht es der Schweiz besser als den umliegenden Staaten, weil wir immer Nein gesagt haben." Wenn es die SVP nicht gäbe, „hätten wir heute griechische Verhältnisse."

Milly Stöckli wiederum, Nationalratskandidatin der SVP aus Muri, blieb zwar linientreu, aber etwas milder: „Es kann nicht sein, dass Sozialhilfeempfänger am Ende des Monats mehr im Portemonnaie haben als Leute, die zu einem tiefen Lohn arbeiten."

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