Waltenschwil
Gianina im Finale von «Popstars»: «Ich will in die Siegerband»

Gianina Fabbricatore (20) schaffte am Donnerstagbend den Einzug ins Finale der Castingshow «Popstars». Die junge Freiämterin ist bereits in Berlin, wo am nächsten Donnerstag das grosse Finale stattfindet. Sie will dort in die Siegerband.

Lisa Stutz
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Gianina Fabbricatore ist im Finale von «Popstars»

Gianina Fabbricatore ist im Finale von «Popstars»

Pro Sieben

«It was the 3rd of September, that day I’ll always remember», sang Gianina bei ihrem ersten Popstars-Auftritt am Anfang des Liedes «Papa Was a Rollin’ Stone». Dabei konnte sie nicht ahnen, dass dies nicht ganz korrekt ist: Der Tag, an den sie sich immer erinnern wird, ist der 13. September. Am Donnerstagabend schaffte die Waltenschwilerin nämlich den Einzug ins Finale der Castingshow.

Gianina, Sie sind im Finale. Was ist das für ein Gefühl?

Das ist ein wundervolles, super tolles Gefühl. Ich freue mich sehr. Doch natürlich denke ich schon weiter: In einer Woche ist das Finale. Darauf muss ich mich nun konzentrieren.

Wie bereiten Sie sich denn auf das Finale vor?

Eigentlich nicht viel anders als auf die anderen Shows. Natürlich nehme ich weiterhin Gesangsstunden und übe die Performances. Ich habe viele gute Trainer hinter mir, die mir helfen. Doch schliesslich kann man in dieser Woche nicht mehr viel verändern, man muss vorher schon eine lange Zeit hart gearbeitet haben – und das habe ich.

Acht Kandidaten sind noch im Rennen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Natürlich muss man immer selbstbewusst sein und an sich glauben. Ich bleibe jedoch bei meiner Schweizer Bescheidenheit und stufe meine Chancen nicht höher ein als die der anderen. Dadurch, dass das Publikum mitentscheiden kann, wer in die Band kommt, kann es immer sein, dass es auch ein Favorit nicht schafft.

Gianina überzeugte die Jury beim Casting
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Gianina Fabbricatore will Popstar werden
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ProSieben

Was tun Sie als Erstes, falls Sie es am nächsten Donnerstag in die Band schaffen?

Wie man es schon die ganze Staffel über von mir gewohnt ist, werde ich wohl anfangen zu weinen. Dann werde ich gleich zu meiner Familie rennen. Ihnen habe ich all das zu verdanken. Ohne sie wäre ich nie so weit gekommen.

Und wie geht es für Sie weiter, wenn es nicht klappen sollte?

Daran möchte ich jetzt gar noch nicht denken. Die Coaches bringen uns bei, nicht an das Schlechte zu denken, sondern immer positiv eingestellt zu sein. Aber sollte der schlimmste Fall wirklich eintreffen, wird es für mich ganz sicher trotzdem weitergehen mit der Musik. Aber ich möchte wirklich nicht daran denken, ich will in die Band.

Ganz allgemein: Was war bis jetzt das Beste an «Popstars»?

Da gab es sehr viele schöne, eindrückliche Momente. Vor allem der Anfang war genial: In der Villa auf Ibiza hatte ich eine super Zeit. Auch dass ich Eurovision-Siegerin Loreen kennen lernen durfte, war klasse. Und als sie mich ausgewählt hat, um ihren Song zu singen, war ich vollkommen überwältigt.

Wer begleitet Sie ans Finale in Berlin? Und veranstalten die Daheimgebliebenen ein Public-Viewing?

Meine ganze Familie kommt mit mir mit. Auch ein paar Verwandte und die engsten Freunde besuchen die Liveshow in Berlin. Sie sind alle sehr stolz auf mich und geben mir viel Kraft. Von einem Public-Viewing weiss ich nichts – aber das wäre doch mal eine gute Idee. (lacht)

Können Sie sich neben all dem Druck und der Aufregung überhaupt noch auf das Finale freuen?

Ja natürlich, ich freue mich riesig. Vor allem darauf, mit Loreen und dem amerikanischen Rapper Flo Rida auf der Bühne zu stehen. Das wird bestimmt super.

Das Finale von «Popstars» läuft am Donnerstag, 20. September, 20.15 Uhr auf ProSieben. Das Fernsehpublikum kann per Televoting seine Favoriten wählen.

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