Beinwil

Gewinnt «sini Beiz» das Rennen? Das «Rössli» kommt im Fernsehen

Albert Kreyenbühl und Wirtin Rita Murer freuen sich auf die Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» am Montagabend.

Albert Kreyenbühl und Wirtin Rita Murer freuen sich auf die Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» am Montagabend.

Albert Kreyenbühl präsentiert das «Rössli» in Beinwil am Montagabend im Schweizer Fernsehen.

Die Stammbeiz von Albert Kreyenbühl ist das «Rössli» in Beinwil. Und mit ihm ist das Wirteehepaar Rita und Beat Murer am Montag in der Fernsehsendung «Mini Beiz, dini Beiz» zu sehen. Kreyenbühl war eine Woche lang Gast in verschiedenen Restaurants im Aargau und hofft nun, dass seine Lieblingsbeiz gewinnt. Für das Wirteehepaar, seit dreieinhalb Jahren auf dem «Rössli», stehen wiederum die gemachten Erfahrungen mit dem Fernsehteam in der Küche und rundherum im Vordergrund.

«Nein», lacht Rentner Kreyenbühl, «zugenommen habe ich in dieser Woche nicht. Ich habe einfach sonst nichts anderes gegessen.» Als Testesser für die Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» des Schweizer Fernsehens schlemmte er an fünf Tagen die besten Menüs, zusammen mit den Stammgästen der anderen beteiligten Lieblingsbeizen. Zu diesem Team ist er ziemlich zufällig gekommen. Eine Bekannte meldete das Gasthaus «Rössli» und ihn als Stammgast beim Fernsehen SRF an. «Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nichts von dieser Sendung», sagt Kreyenbühl.

Knurrende Mägen

Zum «Rössli» hat der in Beinwil geborene und immer noch dort lebende Kreyenbühl eine besondere Beziehung. Einerseits kennt er die Beiz von Kindsbeinen an, andererseits wohnt er in unmittelbarer Nähe und isst er dort regelmässig zu Mittag. «Ich koche nicht selber.» Normalerweise muss er nicht lange warten, wenn er im «Rössli» bestellt. Als Testesser brauchte er hingegen viel Geduld: Gegessen wurde erst, wenn die Kameraleute ihre Bilder hatten. Und das konnte dauern. «Die Kamera- und Tonleute achteten auf jedes Detail. Fuhr ein Traktor vorbei oder begannen die Kirchenglocken zu läuten, wurde unterbrochen und zugewartet, bis es wieder ruhig war.» Aber Kreyenbühl würde wieder mitmachen, nicht zuletzt deshalb, weil es im Team der Testesser richtig gut harmoniert hat. «Wir hatten viele entspannte Stunden miteinander», fasst er zusammen.

Spannende Erfahrung

Wirtin Rita Murer hatte richtig Mitleid mit den Geniessern, weil sie ihren knurrenden Mägen so viel Geduld zumuten mussten. «Auf der anderen Seite waren die Bedingungen, die eine solche Aufzeichnung mit sich bringt, allen bekannt.» Sie zeigt sich beeindruckt davon, wie viel Aufwand die Realisierung dieser Sendung verursacht. «Die fingen um 13 Uhr an und konnten erst nach Mitternacht zusammenpacken.» Am Schluss bleiben 23 Minuten, in denen der ganze Abend Platz finden muss.

Zusammen mit Manuela Stadelmann kochte ihr Mann Beat für die Testesser. Vorgaben vom Fernsehen hatten sie eigentlich nur zwei: Kein Rindsfilet, weil das alle gerne machen, und keine Häppchen zum Aperitif. «Wir konnten zwei verschiedene Menüvorschläge machen, das von uns bevorzugte wurde dann auch akzeptiert.» Verraten, was auf den Tisch kam, will Rita Murer noch nicht. «Nur so viel: Wir legen das ganze Jahr Wert darauf, für unsere Gäste mit frischen Produkten aus der Region zu kochen.»

Grossleinwand im «Rössli»

Was das Kamerateam aus dem gesamten Material gemacht haben, wissen sie und Albert Kreyenbühl noch nicht. Sie lassen sich am Montagabend, um 18.15 Uhr überraschen. Die Wertung steht bei Rita und Beat Murer nicht an oberster Stelle: «Es war eine eindrückliche Erfahrung, bei uns ist es rund gelaufen und wir hatten auch viel Spass.» Und weil die Freude gross ist über die Sendung, zeigen sie am Montag im Säli die Ausstrahlung gleich auf einer Grossleinwand.

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