Muri hat gebebt, Muri hat getanzt, Muri war für einen Tag Fasnacht pur: Am Monster Muri, an welchem 45 Guggenmusiken teilnahmen und sich drei Jurys stellten, belegen die Heuröpfel-Gugger aus Sarmenstorf den 1. Platz, gefolgt von den Sumpfer-Stilzli aus Unterlunkhofen und den Quä-Quägern aus Triengen. Die Glöggli-Clique aus Amriswil TG konnte in der Vorrunde mit ihren Darbietungen überzeugen und holte sich dadurch den Titel für die beste Choreografie sowie für die beste musikalische Leistung. Die Jury vom Monster Muri verlieh den Bruggaklopfern aus Neuhausen in Deutschland den Titel für das schönste Kostüm.

Richtig fasnachtshungrig

Ein idealeres Datum konnte die Organisatorin, die Gängelimusik, für das Monster nicht finden. Noch ist niemand gesättigt vom fasnächtlichen Treiben, noch ist der Fasnachts-Terminkalender nicht übervoll, noch ist der Hunger der Fasnächtler nach kakofonischen Tönen und bunten Gewändern gross. Da kam das 19. Monster gerade richtig. Der Klosterhof bot wie immer eine wunderbare Kulisse für die Auftritte der Guggenmusiker. Aber auch im Fest- und Dachsaal konnten die Gugger unter idealen Bedingungen zeigen, was in ihnen und in ihren Instrumenten steckt. Das sehr grosse Publikum – die Organisatoren gehen von etwa 3000 Personen aus – genoss die Auftritte und die Atmosphäre sichtlich. Sogar das Wetter machte mit. Es war nicht zu kalt, und der in Aussicht stehende Regen begann erst kurz vor dem Finale und war glücklicherweise recht verhalten.

Gutes Echo

Sehr zufrieden zeigte sich gestern David Keusch, zuständig für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit beim Monster. «Es war ein totaler Erfolg, wir haben nur positive Rückmeldungen.» Es sei immer etwas gelaufen, die Leute hätten immer wieder zwischen Klosterhof, Festsaal und Dachsaal gewechselt. «Wir haben allgemein eine sehr gute Stimmung gehabt.»

Empfehlung für 2019

Was die jungen Leute des Organisationskomitees auf die Beine gestellt haben, war grandios. Der Betrieb verlief reibungslos und bot ein Spektakel, das Muri weit über die Region hinaus in ein positives Licht rückt. Bereits zum 19. Mal wurde das Monster durchgeführt; es findet nur alle fünf Jahre statt. Das Monster 2014 war auf jeden Fall eine Empfehlung, 2019 wieder ins Klosterdorf zu kommen – dann zum Jubiläum 20 Jahre Monster Muri