«Politmärt»
Gemeinsame Aktion: Parteien wollen das Polit-Interesse der Wohlerinnen und Wohler wecken

Am Samstag, 4. März, findet im Chappelehof-Saal der erste Politmärt statt. Ziel der Veranstaltung ist es, vermehrt Wohlerinnen und Wohler für ein politisches Engagement zu gewinnen.

Toni Widmer
Drucken
Teilen
Sie organisieren den Politmärt: Simon Sax, Einwohnerrat (ER), GLP; Cyrille Meier, ER SP, Meinrad Meyer, ER CVP, Berta Hübscher, EVP, Armin Ineichen, FDP, Anna Keller, ER Grüne, Mika Heinsalo, ER Dorfteil Anglikon, Lionel Zingg, Jugendrat, Edi Brunner, Vizepräsident Einwohnerrat SVP, Marianne Keusch, Grüne, Edwin Hübscher, ER EVP (von links). Toni Widmer

Sie organisieren den Politmärt: Simon Sax, Einwohnerrat (ER), GLP; Cyrille Meier, ER SP, Meinrad Meyer, ER CVP, Berta Hübscher, EVP, Armin Ineichen, FDP, Anna Keller, ER Grüne, Mika Heinsalo, ER Dorfteil Anglikon, Lionel Zingg, Jugendrat, Edi Brunner, Vizepräsident Einwohnerrat SVP, Marianne Keusch, Grüne, Edwin Hübscher, ER EVP (von links). Toni Widmer

Toni Widmer

Eine tolle Idee: Die Wohler Einwohnerratsparteien und -gruppierungen veranstalten am 4. März im Chappelehofsaal einen Politmärt mit dem Ziel, vermehrt Wohlerinnen und Wohler für ein politisches Engagement zu gewinnen. Es ist eine gemeinsame Aktion von CVP, EVP, FDP, Grünen, Grünliberalen, SP, SVP, dem Dorfteil Anglikon und dem Jugendrat.

Die Initiative geht von den Grünen aus. Hintergrund ist das Wahljahr 2017. Gemeinderat, Einwohnerrat, Schulpflege und Steuerkommission werden vom Volk neu bestellt. «Wir haben uns gefragt: Haben wir genügend Leute, die sich für ein politisches Amt zur Verfügung stellen und finden wir die richtigen Leute», sagte Anna Keller.

Dann sei ein Leserbrief von Einwohnerrat Thomas Geissmann (FDP) ins Spiel gekommen: «Er hat die Wohler Stimmberechtigten aufgerufen, sich vermehrt politisch zu engagieren, unabhängig von politischer Gesinnung und Partei. Sein Aufruf hat die Sache ins Rollen gebracht und alle Parteien und Gruppierungen haben mitgemacht.»

Politisches Klima verbessern

Es gehe keineswegs darum, sich gegenseitig Leute abzujagen. Im Gegenteil: «Wir wollen mit dieser Aktion aufzeigen, dass es nicht ohne Zusammenarbeit geht und auch, dass die politische Stimmung unter den Parteien in Wohlen keineswegs so schlecht ist, wie man aufgrund von Presseberichten in der Vergangenheit annehmen könnte. In der Regel arbeiten wir gut zusammen und respektieren uns, auch wenn wir zu Sachthemen nicht immer gleicher Meinung sind», so Keller.

Es gehe an der Veranstaltung darum, den politischen Alltag aufzuzeigen und auch, wie wichtig es sei, sich politisch zu engagieren, erklärten die aus allen Parteien zusammengesetzte Gruppe, die den Politmärt organisiert unisono.

«Wir haben grosse Freiheitsrechte, wir können die Zukunft unseres Dorfes, unseres Kantons und unseres Landes weitgehend mitgestalten. Doch Freiheit ohne Verantwortung gibt es nicht, man muss seine Rechte wahrnehmen», sagte Armin Ineichen von der FDP.

Edi Brunner, Vizepräsident des Einwohnerrates und SVP-Mitglied meinte: «Es gibt vielleicht Leute, die sich nicht getrauen, einfach mal bei einer Partei reinzuschauen. Am Politmärt ist das möglich. Man kann von Partei zu Partei gehen, unverbindliche Gespräche führen und Fragen stellen.»

Lockere Atmosphäre

Das Programm ist entsprechend gestaltet. Der Politmärt dauert von 10 bis 13 Uhr. Jeweils zur vollen Stunde (10, 11 und 12 Uhr) führen Einwohnerratspräsident Andrea Duschén und Vize Edi Brunner in die politische Organisation von Wohlen ein. Danach gilt das Motto: «Politik bestimmt unser Leben. Wir machen Politik. Erleben Sie die Ortsparteien, nehmen Sie Ihr Bürgerrecht wahr – für eine gute Zukunft.»

Die Parteien hoffen, mit ihrer gemeinsamen Aktion viele Leute dazu motivieren zu können, sich vor Ort und aus erster Hand über das politische Geschehen in Wohlen zu informieren.

Politmärt Samstag, 4. März, 10 bis 13 Uhr im Chappelehof-Saal.

Aktuelle Nachrichten