Muri
Gemeindeversammlung winkt die Erweiterung des Schulhaus Rösslimatt durch

Neben dem Verkauf des Singisenflügels für 5 Mio. Franken hat die Gemeindeversammlung Muri einen Projektkredit von 250'000 Franken für das Schulhaus Rösslimatt bewilligt. Zudem wurden die Eingebürgerten mit einem Lied begrüsst.

Eddy Schambron
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Für die Schulraumerweiterung Rösslimatt und den Neubau einer Turnhalle wurde ein Projektkredit von 250000 Franken gesprochen. es

Für die Schulraumerweiterung Rösslimatt und den Neubau einer Turnhalle wurde ein Projektkredit von 250000 Franken gesprochen. es

Eddy Schambron

Die Stimmberechtigten genehmigten die Verwaltungs- und Bestandesrechnung sowie der Rechenschaftsbericht 2012. In einem Jahr stieg die Zahl der Betreibungen von 2100 auf 2400 an, wie Gemeindeammann Josef Etterlin den Rechenschaftsbericht ergänzte.

Die Forderungen wuchsen von 5,7 auf 10 Mio. an. «Das gibt mir angesichts der guten wirtschaftlichen Lage zu denken», sagte Etterlin.

Ohne Diskussionen wurden die Gemeinderatsbesoldung für die Amtsperiode 2014/17 und ein Projektkredit von 250 000 Franken für die Schulraumerweiterung und den Neubau der Turnhalle Rösslimatt genehmigt. Schulpflegepräsident Martin Arnold erläuterte, weshalb schon wieder eine Erweiterung ansteht und wie die Schule Muri den Systemwechsel von 5/4 (Primar/Oberstufe) zu 6/3 bewerkstelligt.

Für die Abwassersanierung Langenmatt bewilligte die Versammlung 260 000 Franken, für die Realisierung des Regenrückhaltebeckens Katzbach 1,85 Mio. Franken. Schliesslich wurden verschiedenen Personen das Gemeindebürgerrecht zugesichert und neun Kreditabrechnungen genehmigt.

Für ein Novum besonderer Art sorgte Urs Haag, indem er für zwei Minuten einen «Gemeindeversammlungschor» bildete, welcher unter seiner Regie den Personen, denen eben das Gemeindebürgerrecht zugesichert worden war, ein Schweizer Volkslied sang.

Sein Anliegen, anstelle der 17 Quittenbäume im Klosterhof, die wegen Feuerbrand entfernt werden mussten, mit den Schülerinnen und Schülern einen Apfel-, einen Birn- und einen Zwetschgenbaum zu setzen, konnte nicht als Antrag, aber als Wunsch vom Gemeinderat entgegengenommen werden.

Am Ende der Versammlung orientierte der Gemeinderat über seine Arbeit im Zusammenhang mit zwei Überweisungsanträgen der letzten «Gmeind», bevor auf das wohl aussergewöhnlichste Geschäft seit je, den Verkauf des Singisenflügels, angestossen werden konnte.