Rottenschwil
Gemeinderäte malten abstrakte Bilder und mixten an der Bar Getränke

Am Montagmorgen hat sich der Rottenschwiler Gemeinderat mit Gemeindeschreibern Cornelia Herrmann zur Polit- Klausur gestroffen. Am Nachmittag ging es dann im Atelier kreativ zur Sache.

Lukas Schumacher
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Abstrakte Malerei:

Abstrakte Malerei:

Lukas Schumacher

Im Werkatelier von Esther Tresch Hagenbuch in Werd gestalteten die Gemeinderatsmitglieder mit ihren Partnerinnen und Partner eine 30 mal 30 Zentimeter kleine Bildtafel in abstrakter Malweise. Die einzelnen Tafeln werden zu einem grossen Werk zusammengefügt und fortan das Gemeindehaus Rottenschwil schmücken.

Der genussreiche Schlusspunkt des Klausur- und Teambildungstags fand im Keller des Ateliergebäudes statt. Hier zeigte eine Profi-Barfachfrau, wie und mit Zutaten man alkoholfreie und alkoholhaltige Drinks mixt, damit sie bestens munden.

Gemeindeammann tritt Ende 2013 zurück

An der Klausurtagung wurden Personalfragen erörtert. Es ist konkret und steht fest, dass Gemeindeammann Romuald Brem Ende 2013 zurücktreten wird; Brem wird dann zehn Jahre im Gemeinderat tätig gewesen sein, wovon acht Jahre als Gemeindeammann.

In der Person von Vizeammann Ralf Ernst wird Ende 2013 eine zweite wichtige Stütze den Gemeinderat Rottenschwil verlassen. Diese Doppellücke zu schliessen, wird der kleinen Reusstalgemeinde bestimmt nicht leicht fallen.

Im Weiteren kamen bei der Klausur Schwerpunkte und Projekte der nächsten zwei Jahre - bis zum Ende der Amtszeit 2010/2013 - zur Sprache. Ein grösseres Thema samt Kreditantrag wird die Erneuerung der Wasserleitungen bei der Hauptstrasse sein. Aktuell nicht zur Diskussion steht eine Fusion mit einer grösseren Gemeinde. Stark wachsen wird Rottenschwil in nächster Zeit nicht. Die Bautätigkeit im Dorf lässt aber darauf schliessen, dass die Marke «800 Einwohner» bald wieder übertroffen wird.