Forstbetrieb Region Muri

Gemeinden sollen an den Unterhalt der Waldstrassen zahlen

Revierförster Beat Bossert (links neben dem Zaunpfosten) und Kreisoberförster Erwin Jansen (ganz rechts) bereicherten den Waldumgang mit vielen Informationen.

Revierförster Beat Bossert (links neben dem Zaunpfosten) und Kreisoberförster Erwin Jansen (ganz rechts) bereicherten den Waldumgang mit vielen Informationen.

Der Forstbetrieb Region Muri unterhält 67 Kilometer Waldstrassen. Er will die Hälfte der dafür jährlich durchschnittlich anfallenden Kosten von 60000 Franken auf die politischen Gemeinden abwälzen.

«Das ist nur zum Teil gelungen», erklärte Betriebsleiter und Revierförster Beat Bossert an einem Behördenwaldumgang. Der Forstbetrieb Muri, zu dem die Wälder der Ortsbürgergemeinden Aristau, Besenbüren, Boswil, Bünzen und Muri sowie etwas Staatswald gehören, ist mit einer Waldfläche von 675 ha öffentlichem Wald und 200 ha Privatwald eines der grössten Forstreviere im Freiamt.

Er wird wie eine Unternehmung geführt. Die Waldwege würden nur deshalb in einem so guten Zustand gehalten, weil es das öffentliche Interesse verlange. «Allein für die Waldbewirtschaftung wäre ein solcher Ausbau und ein solcher Pflegeaufwand nicht notwendig», begründete Bossert den Anlauf, die politischen Gemeinden in die finanzielle Pflicht zu nehmen.

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