Hägglingen

Geld und Bohrungen für die neue Turnhalle Birch

Sondierbohrungen beim Areal der geplanten Hägglinger Turnhalle Birch. chr

Sondierbohrungen beim Areal der geplanten Hägglinger Turnhalle Birch. chr

Turnhalle Birch heisst der geplante Neubau. Aus dem Swisslos-Fonds soll die Gemeinde 250000 Franken erhalten. Derzeit finden zur Grundwasserabklärung Sondierbohrungen statt.

Die von der Gemeindeversammlung Hägglingen im November 2015 bewilligte Einfachturnhalle hat nun von der begleitenden Baukommission eine offizielle Bezeichnung erhalten: Turnhalle Birch heisst der geplante Neubau.

5,54 Mio. Franken bewilligt

Die Stimmberechtigten bewilligten einen Kredit von 5,54 Millionen Franken für die Halle, welche die aus dem Jahr 1965 stammende Turn- und Mehrzweckhalle ergänzen soll. Für die Turnhalle, deren Baubeginn übrigens für Anfang Juli vorgesehen ist, wurde der Gemeinde aus dem Swisslos-Fonds ein Beitrag von 250 000 Franken in Aussicht gestellt. Das Geld wird nach Vollendung des Bauwerks und nach Vorlage der Abschlussrechnung ausbezahlt, heisst es in einer Mitteilung des Gemeinderats.

Für den Bau der Hägglinger Turnhalle Birch sind aufgrund der geologischen Gegebenheiten Grundwasserabklärungen notwendig. «Wir wissen, dass es dort Wasser hat, weshalb der Gemeinderat die Dr. Heinrich Jäckli AG in Baden mit der Begleitung beziehungsweise den Abklärungen beauftragt hat», erfuhr die az Freiamt von Gemeindeschreiberin Fabienne Fischer.

Drei Sondierbohrungen

Zur Erkundung der Grundwasserverhältnisse werden auf dem Areal der geplanten Turnhalle drei Sondierbohrungen abgeteuft. Mit den Bohrarbeiten wurde diese Woche begonnen. Wie von Bauingenieur Robert Arnold von der Dr. Heinrich Jäckli AG auf Anfrage zu erfahren war, sei es wichtig, herauszufinden, in welcher Tiefe das im Projektgebiet bekanntermassen vorhandene, subartesisch gespannte Grundwasser vorhanden sei und welchen Druck es aufweise. Die Bohrkerne werden analysiert, und ist die wasserführende Schicht gefunden, gibt es Pumpversuche zur Bestimmung der Ergiebigkeit des Grundwasservorkommens.

Wasserführende Schicht

Bereits bei der ersten Bohrung stiess der Bohrkopf in einer Tiefe von 8 Metern auf eine 70 Zentimeter mächtige, wasserführende Schicht und darunter auf den Felsuntergrund aus verwittertem Sandstein. «Das weiss man ja alles nicht zum Voraus, weshalb die Abklärungen wichtig sind, zumal es im Fall des Neubaus in Hägglingen darum geht, das vorhandene Grundwasser aus Sicherheitsgründen während der Bauphase zu entspannen und unterhalb der Baugrube möglichst wieder versickern zu lassen», führte Robert Arnold weiter aus.

Er rechnet damit, dass die Sondierbohrungen bis Mitte oder Ende nächster Woche abgeschlossen sein werden.

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