Muri
Gebäudeabbruch für den Neubau «perron west»

Ab Oktober wird in Muri das Trottoir Aarauerstrasse beim ehemaligen Restaurant Rebstock bis etwa Ende 2015 gesperrt. Das ist der Auftakt für die Realisierung des Neubaus «perron west», wie Carlo Gruber, Inhaber der Feldmann Gruppe, bestätigt.

Eddy Schambron
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Dieses Trottoir entlang der Aarauerstrasse in Muri wird ab Oktober bis 2015 während der Abriss- und späteren Bauarbeiten gesperrt bleiben. ES

Dieses Trottoir entlang der Aarauerstrasse in Muri wird ab Oktober bis 2015 während der Abriss- und späteren Bauarbeiten gesperrt bleiben. ES

Eddy Schambron

«Der Abbruch der bestehenden Bauten bis zum Gebäude Papeterie Huber wird allein zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen», erklärt Gruber. Die Arbeiten seien deshalb relativ aufwändig und anspruchsvoll, weil auch Asbest sicher und vorschriftsgemäss entsorgt werden müsse. Zuerst wird das Gebäude des ehemaligen Restaurants Rebstock abgebrochen.

50 neue Wohnungen

Mit der neuen Überbauung «perron west», einem Pendant zum «Gleis 61», entstehen beim Bahnhof Muri nicht nur neue Geschäftsräumlichkeiten entlang der Aarauerstrasse, sondern auch 50 Wohnungen mit eineinhalb bis viereinhalb Zimmern. Als Grundeigentümerin, Projektentwicklerin und Erstellerin setzt die Feldmann-Gruppe das Projekt mit der GKS Architekten + Partner AG aus Luzern um. Neben den Wohnungen entstehen an prominenter, zentraler Lage Bereiche für Einkaufen, Arbeiten und Leben.

Über 1000 Quadratmeter Läden

«perron west» wird entlang der Aarauerstrasse dreigeschossig ausgeführt. Auf den Gewerbeflächen im Erdgeschoss im Ausmass von über 1000 Quadratmetern entstehen Läden. Die 50 geplanten Wohnungen unterschiedlicher Grösse werden vermietet. «Drei Atrien bieten den Bewohnern eine hervorragende Lichtsituation und machen das Wohnen vielfältig erlebbar», versprach Gruber bei der Präsentation des Projektes. Die hofseitige Piazza verleihe eine unverwechselbare Identität und werde die Lebensqualität der Mieter und das Dorfleben der Murianer bereichern. «Hier lässt es sich geschützt vom umtriebigen Tun auf dem Bahnhof schön leben, wohnen und arbeiten. Und das nur zwei Gehminuten vom Bahnperron entfernt.» Als einziges Haus der betroffenen Gebäudezeile bleibt die Papeterie Huber stehen. Sie füge sich charmant in die urbane Mitte ein, tröstete sich Gruber im Februar; lieber wäre es der Feldmann-Gruppe wohl gewesen, bis zu ihrem Hauptsitz am Kreisel zu bauen.

Ganzes Quartier verändert sich

Nach «Gleis 61» wird die Überbauung «perron west» beim Bahnhof wesentlich zur baulichen Modernisierung des Klosterdorfes beitragen. Doch damit ist noch nicht Schluss. Der Gestaltungsplan für das Bahnhofareal wird voraussichtlich vom Regierungsrat diesen Herbst genehmigt. Danach erfolgt die öffentliche Auflage. Bis im Areal, das an «Gleis 61» und «perron west» anschliesst, schliesslich Bagger auffahren, wird es noch eine gewisse Zeit dauern. «Es ist sicher mit Einsprachen zu rechnen», erklärte Gemeindeammann Josef Etterlin, bei der Präsentation des Beschlusses, die Abteilungen Finanzen und Steuern sowie die Sozialen Dienste vorübergehend in den entstehenden Neubau des Spitals einzumieten (az vom Dienstag). In diesem Areal plant der Gemeinderat die Erstellung eines neuen Gemeinverwaltungsgebäudes. So wird sich das Gesicht eines ganzen Quartiers in den nächsten Jahren weiter markant verändern.

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