Es gibt fast zahllose fotografierte Bremgarter Postkarten. Die allermeisten zeigen sehr vertraute Sujets und Teilansichten des Reussstädtchens. Bemerkenswert in mehrfacher Hinsicht sind diese drei neuen Ansichtskarten.

Es handelt sich um drei gemalte, toll gestaltete Plakate von Schülerinnen und Schülern der Bez Bremgarten. Sie entstanden im Rahmen eines Wettbewerbs anlässlich des September-Kunstmonats 2015 «Art Walk» in der Altstadt Bremgarten, wurden prämiert und sind nun als Postkarten herausgekommen.


Auf dem einen, handwerklich-gestalterisch und auch farblich sehr gelungenen Werk ist die Schlossergasse samt Tischen und Stühlen des «Stadtkellers» abgebildet. Joy Knecht und Nina Tomes fertigten die Gassenidylle an, die beim Wettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden war.

Die Schlossergasse von Joy Knecht und Nina Tomes

Die Schlossergasse von Joy Knecht und Nina Tomes


Ein grafischer Wurf in Blau-Weiss mit ein paar Tupfern Grün glückte Nicola Galizzi und Joel Sennhauser. Ihre Karte «Bremgarten die Stadt der Träume» mit Reuss und Eisenbahnbrücke besticht durch die weissen Wasserschäume, die hier bei den Streichwehren im Zusammenhang mit der Wassernutzung zur Stromproduktion entstehen.

Die Reuss von Nicola Galizzi und Joel Sennhauser

Die Reuss von Nicola Galizzi und Joel Sennhauser


Auf dem dritten preisgekrönten Werk setzt Bezschüler Jonas Achermann auf bekannte Sujets. Dargestellt sind der der furchteinflössende Bremgarter Stadtlöwe, eine Teilansicht der Reussfront und vier Einzelobjekte, darunter die altehrwürdige Holzbrücke sowie das kleine Bollhaus.

Verschieden bekannte Objekte des Städtchens von Jonas Achermann

Verschieden bekannte Objekte des Städtchens von Jonas Achermann

Alle drei Ansichtskarten kann man im Ladengeschäft «Something Special» an der Marktgasse in Bremgarten kaufen; der Preis pro Ansichtskarte beträgt zwei Franken.
Im April wird eine Postkarten-Serie des Bremgarter Profifotografen Dominique Andereggen auf den Markt kommen. Der 35-Jährige nahm das Reuss-städtchen aus einigen ungewohnten Blickwinkeln auf, wofür er viel Aufwand betrieb. Einige der 34 Sujets entstanden beim Besteigen von Baukränen im Städtchen.