Bremgarten

Fundraiser-Coach und Surfer will jetzt Superstar werden

Hobbymusiker Christian Kuonen bezeichnet sich selbst als echten Hippie. Nun versuchte er sein Glück bei DSDS.

Hobbymusiker Christian Kuonen bezeichnet sich selbst als echten Hippie. Nun versuchte er sein Glück bei DSDS.

Hobbymusiker und Surfer Christian Kuonen versucht heute sein Glück bei «Deutschland sucht den Superstar».

Schon als Kind war Christian Kuonen von Musik begeistert. «Ich sang immer wieder mit meiner Mutter zusammen und besuchte später Gesangsunterricht. Danach war ich Teil eines Kinderchors und spielte ausserdem in einem Musical mit», erzählt der 26-Jährige.

Über die letzten Jahre hinweg nahm sein Interesse an der Musik aber immer mehr ab und er entwickelte andere Vorlieben. Kuonen arbeitet derzeit als Fundraiser-Coach und ist laufend auf verschiedenen Meetings. In seiner Freizeit zieht es ihn ans Meer, denn der Freiämter liebt das Surfen.

Letztes Jahr liess er sich nun zum Surflehrer ausbilden, was ihn indirekt auch wieder zur Musik führte. «Ein Jahr lang lebte ich in Marokko und arbeitete als Surflehrer. Dort gab es eine Gitarre, die ich einfach nicht unberührt lassen konnte», sagt er.

Eine spontane Idee

Die Teilnahme bei der Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (DSDS) war für den Freiämter eine ziemlich spontane Idee. Er sagt: «Ein Arbeitskollege erzählte mir von seiner Anmeldung. Vor allem aus Spass sagte ich, dass ich auch mitkomme.»

An das Casting hatte der Bremgarter demnach keine besonderen Erwartungen. «Mir ging es darum, einmal vor einer Jury zu stehen und zu hören, was sie über mich sagen», so Kuonen. Diese Chance konnte er voll ausnutzen.

«Ich habe einiges über mich selbst gelernt und kann meine Gesangskünste nach dem Feedback verbessern.» Ob er es nun weiter geschafft hat, wird aber erst heute Abend gelüftet.

Von ganzem Herzen ein waschechter Hippie

Gesungen hat Christian Kuonen das Lied «Livin easy» von Cody Simpson. «Es ist ein Song, bei dem ich mich authentisch fühlen kann, während ich ihn singe. Sowohl der Text als auch die Stimmung des Songs sagen mir einfach zu», erzählt er.

Der Freiämter ist deutlich von den 60er-Jahren angehaucht. Er hat lange blonde Haare, trägt diverse Ketten und seinen Körpern zieren Tattoos mit Hippie-Symbolen. Er verkörpert diese Ära aber nicht nur mit seinem Aussehen. Er sagt von sich selbst, dass er von Herzen ein Hippie sei, und liebt es, Reggae zu hören.

Wie seine Musikkarriere weiter geht, hat Kuonen schon im Kopf. «Ich habe vor, ein Strassenmusikprojekt zu starten», erzählt er. «Ich möchte durch Europa reisen, surfen und mit Musik mein Essen und den Sprit fürs Auto verdienen.»

Drei seiner Träume finden so zusammen. Kuonen hat aber noch ein anderes Ziel, das in eine ähnliche Richtung geht. Er möchte irgendeinmal ein Surf-Musik-Camp in Portugal eröffnen. Dies wird aber wahrscheinlich noch eine Weile dauern.

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