Muri

Für 20'000 Franken: Pro Spital spendiert Familienzimmer

Die Familienmusik Bürger umrahmte die Jubiläums-Generalversammlung der Gönnervereinigung Pro Spital Muri.

Die Familienmusik Bürger umrahmte die Jubiläums-Generalversammlung der Gönnervereinigung Pro Spital Muri.

An der Jubiläumsgeneralversammlung von Pro Spital Muri bekräftigten die Mitglieder ihr Engagement für das Freiämter Spital. Dieses erhält die traditionellen 20'000 Franken.

Die Gönnervereinigung Pro Spital Muri schenkt dem Freiämter Spital 20'000 Franken für die Einrichtung eines Familienzimmers. Diese Zuwendung hat Tradition in der mittlerweile 75-jährigen Geschichte der Vereinigung. «Es geht immer darum, etwas zu leisten, das den Patientinnen und Patienten den Aufenthalt im Spital angenehmer macht oder die Arbeit des Personals erleichtert, was wiederum den Patienten zugutekommt», stellte Präsident Herbert Strebel an der Jubiläumsgeneralversammlung fest. Im Familienzimmer können die Angehörigen einer Wöchnerin in angenehmer Atmosphäre auch übernachten.

Der Zweck der 75 Jahre alten Gönnervereinigung ist immer noch derselbe wie am Anfang: das Freiämter Spital fördern und stärken. In dieser Zeit hat sich das Spital massiv entwickelt. Immer wieder mal zu reden gab beispielsweise die Grösse des Spitals. Sollte es 25 oder gar 30 Betten bekommen? Der Neubau für das inzwischen 110-jährige Spital kam schliesslich auf 230'000 Franken zu stehen. Erst 1964 gab es mit Hans Wey den ersten vollamtlichen Leiter; vorher wurde es im Nebenamt geführt. Das Spital profitierte lange vom grossen und uneigennützigen Einsatz der Ingenbohler Schwestern in Pflege und Hausdienst. «Damals waren nur zehn Prozent der Bevölkerung krankenversichert». In dieser Beziehung kam auch die Gönnervereinigung ins Spiel: Sie konnte ärmere Patientinnen und Patienten unterstützen und mit Zuwendungen ans Spital Verbesserungen ermöglichen. Nicht zuletzt waren und sind die Mitglieder der Vereinigung in der Bevölkerung Werbeträger und Botschafter für das Spital.

Unschätzbarer Wert

Die vielen Vergabungen der Vereinigung Pro Spital hätten einen unschätzbaren Wert, unterstrich Sabina Rüttimann, Präsidentin des Stiftungsrates. «Sie bewirken sehr viel Gutes im Alltag». In immaterieller Hinsicht sei die Mund-zu-Mund-Werbung der Mitglieder von grosser Bedeutung. Und sie versicherte den Teilnehmenden der Generalversammlung: «Die Patientinnen und Patienten erwarten von uns Professionalität und Empathie. Alle geben hier dafür täglich ihr Bestes».

Was das alles ausser medizinischer Behandlung und Pflege bedeutet, beleuchtete Daniel Strub, seit einem Jahr CEO des Spitals. Er gab einen Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen des Spitals. Für Erna Staub, die altershalber demissioniert hat, musste ein neues Vorstandsmitglied gewählt werden. Beatrice Koller aus Jonen ergänzt das Gremium mit den bisherigen Mitgliedern Herbert Strebel, Präsident; Priska Bernet, Kassierin; Martin Allemann, Aktuar; Rico Hartmann und Bruno Breitschmid. Sie wurden alle in ihrem Amt bestätigt. CEO Daniel Strub ist von Amtes wegen dabei. Allemann und Strebel nehmen auch Einsitz im Stiftungsrat des Spitals. Als Rechnungsrevisoren wurden Silvia Strebel und Heinz Kressebuch wiedergewählt.

Die Gönnervereinigung hat gut 800 zahlende Mitglieder, bei einem Mitgliederbestand von 1105 Personen. Bei Einnahmen von rund 27'000 Franken, davon 16'000 Franken Mitgliederbeiträge und 11'000 Franken Spenden, und Ausgaben von 17'000 Franken resultieren Mehreinnahmen von 10'190 Franken. Das Vermögen der Vereinigung beläuft sich auf total 51'622 Franken. Der Jahresbeitrag wurde unverändert bei 20 Franken belassen. Musikalisch umrahmt wurde die Generalversammlung von der Familienmusik Bürger.

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