Sie kann es noch nicht fassen: Mit Tränen in den Augen legt Edith Meier Blumen vor dem Geschäft nieder, in dem die getötete Frau und ihr Mann gearbeitet hatten.

«Ich vermisse sie sehr», sagt sie gegenüber «Tele M1», «wir hatten stets sehr gute Gespräche.» Ihre Freundin hätte immer ein offenes Ohr für sie gehabt. «Ich hatte sie sehr gerne», sagt Meier.

Tote von Wohlen: Jetzt spricht ihre beste Freundin.

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«Dieser Fall hat viele Hintergründe», ist sie sich bewusst, «ihm gehen tragische Geschichten voraus.» Genauer wollte sich Meier aber nicht dazu äussern.

Ehemann in psychiatrischer Klinik

Die Frau war am späteren Samstagnachmittag am Aescherzelgweg in Wohlen angeschossen worden. Im Universitätsspital Zürich erlag sie ihren Schussverletzungen in der Brust.

Noch am Samstag wurde ihr 40-jähriger Ehemann unter dringendem Tatverdacht verhaftet. Er befindet sich zur Zeit in einer psychiatrischen Klinik. Geht es nach der Staatsanwaltschaft soll er nach einer allfälligen Entlassung in Untersuchungshaft gehen.

Die Verstorbene und ihr Mann haben zwei Kinder. Sie führten gemeinsam ein Geschäft für Bodenbeläge.