Muri
Freiämter Bauern wollen wieder sechs Sitze besetzen

Die Bauern haben die gleichen politischen Themen wie die anderen: Energiewende, Windpark Lindenberg, das Verhältnis zu Europa, die Asylpolitik. Und noch ein paar berufsspezifische mehr.

Eddy Schambron
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Am Podiumsgespräch in Muri, organisiert von Freiämter Landschaftsverein (FLV) und den Landfrauen und Bäuerinnen der Bezirke Muri und Bremgarten, waren die Bauern mit den bäuerlichen Grossratskandidaten praktisch unter sich.

Sie nutzten die Gelegenheit zahlreich, den bisherigen Grossratsmitgliedern Milly Stöckli, Muri, Martin Köchli, Buttwil und Andreas Villiger, Sins, (Andrea Moll, Sins, musste sich entschuldigen) sowie den neuen Ruedi Donat, Wohlen, Ralf Bucher, Mühlau, Franz Hagenbuch, Rottenschwil, und Walter Stierli, Fischbach-Göslikon, auf den Zahn zu fühlen.

«Wir wollen unseren jetzigen und künftigen Vertretern unter die Arme greifen», erklärte Othmar Vollenweider, Präsident des FLV. Und zwar über die Parteigrenzen hinweg. Die Bauern seien im Aargauer Grossen Rat mit 17 Sitzen gut vertreten. «Diese wollen wir wieder besetzen.» Von den total 23 Sitzen, die in den Bezirken Bremgarten (16) und Muri (7) vergeben werden, sind heute sechs von bäuerlichen Vertretern belegt.

Wie lustvoll, trotz aller Sorgen, Politik offenbar sein kann, bewies Nationalrat Markus Ritter, Präsident des St. Galler Bauernverbandes. Er beleuchtete in einem rasanten Referat die Agrarpolitik 2014-17 und das Herzstück der neuen Reform, die Anpassung des Direktzahlungssystems.