Vor dem Frühstück ans Meer rennen, Liegestuhl reservieren und dann den ganzen Tag am Strand liegen – für den 37-jährigen Wohler ein Albtraum. Bei ihm muss in den Ferien etwas laufen: «Ich will etwas erleben, gute Leute kennenlernen und andere Länder, Fun haben und Spass am Leben sagt er. Mit seiner Partnerin hat er 2013 an einer Rallye mitgemacht, jetzt will er selber eine organisieren – die CATrophy, vom 18. bis 27. April 2014, eine Reise mit Autos oder Motorrädern vom Freiamt nach Casablanca und zurück.

Es geht nicht um Geschwindigkeit

Das geplante Unternehmen soll 10 Tage dauern, möglichst wenig kosten, aber sehr viel Spass bereiten. «Es geht nicht darum, wer zuerst in Marokko und danach am schnellsten wieder zu Hause ist», sagt Huber. Es geht um das Erlebnis, um die Gemeinschaft und die Lust am Abenteuer. Obwohl Überraschungen nie ausgeschlossen sind, wird die Fahrt für niemanden gefährlich werden. Anspruchsvoll hingegen schon.

Es beginnt schon bei der Vorbereitung, wo die Teams – maximal 4 Personen pro Auto, Teams mit mehreren Fahrzeugen möglich – weitgehend auf sich gestellt sind. «Wir geben als Organisatoren Richtlinien bekannt und werden die Teams vor der Abfahrt auch auf die Fahrtüchtigkeit ihres Autos oder Motorrades, die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen und die mitgeführte Ausrüstung inspizieren», sagt Huber.

Die Zusammenstellung und Beschaffung der persönlichen Ausrüstung sei jedoch den Teilnehmern weitgehend selber überlassen. Das gehöre zum versprochenen Abenteuer.

Kurze und einfache Regeln

Viel Abwechslung garantieren allein schon die Regeln. Das eingesetzte Fahrzeug muss mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben, darf nicht mehr gekostet haben als 1299 Franken, muss aber ordnungsgemäss eingetragen und versichert sein. Gefahren wird nach einem Roadbook, der Einsatz von Navigationsgeräten zur Streckenfindung ist verboten. Die Streckenwahl ist weitgehend frei.

Unterwegs müssen aber verschiedene Prüfungen abgelegt werden, was unter Umständen das Anfahren von festgelegten Orten unumgänglich macht. Ebenso fix sind die täglichen Etappenziele, wo jeden Abend die Geselligkeit gepflegt wird. Die jeweiligen Schlafplätze sind – ausser in der Wüste Marokkos – frei wählbar: «Die Teilnehmenden können im Auto, im Zelt oder im Hotel übernachten.»

Die CATrophy ist bewusst so angelegt, dass auch Leute mit beschränktem Budget daran teilnehmen können: «Ich rechne mit Bruttokosten von maximal 2000 bis 3000 Franken pro Team, es ist jedoch erlaubt, Sponsoren zu suchen, dann wird es noch günstiger», sagt Christoph Huber.

Hier findet man Informationen zur Anmeldung.