Der Allerbeste bei der Diplom- und Maturfeier im Casino Wohlen war Giacomo. Der Basler bereicherte die einstündige Feier auf fulminante Art. Als Human Beat Box erzeugte er mit Mund, Nase und Rachen übers Mikrofon tolle Rhythmen und Drumcomputerbeats, die Jung und Alt verblüfften.

Mit Ruhm bekleckert

Begeistert von den Schlussprüfungsergebnissen seiner Schützlinge zeigte sich bbz-Rektor Philippe Elsener. Die Freiämter KV-Schule, die der Abteilung Wirtschaft des bbz angegliedert ist, habe sich kantonsweit mit überragenden Leistungen hervorgetan, wie schon 2012 und 2013. Beispielsweise verblüfften die Freiämter Berufsmatura-Kaufleute mit einer 5,1 in der Mathematik oder die Kaufleute des Profils E im Fach Englisch, das mehr als ein Drittel der Prüflinge mit der Höchstnote 6,0 abschloss. Laut Elsener waren alle Schlusstests anforderungsreich und fair.

Ebenfalls sehr erfreulich seien die betrieblichen Leistungen ausgefallen, weswegen der bbz-Chef nicht nur seinen Lehrpersonen ein grosses Kränzchen wand, sondern auch den Berufsausbildnern der Firmen, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe im Freiamt. In den Ruhestand tritt Lehrkraft Brigitta Hasler, die fast 35 Jahre am bbz unterrichtete.

Die Elf und die Zukunft

111 der 113 jungen Leute schafften den Abschluss nach der dreijährigen Ausbildung: 37 mit Berufsmaturität, 18 mit Profil B und 56 mit Profil E. Elf Jugendliche schlossen gar im eidgenössischen Rang ab (Note 5,3 oder besser). So Kilian Werder, Maja Dimitrova, Kilian Frey, Isabelle Egloff, Bettina Frick, Martina Hagenbuch, Janine Wyss und Gregory Schmid (alle Berufsmaturität) sowie Daniela Amhof und Roman Bögli (beide Profil E).

Rolf Schaeren, stellvertretender Direktor der Hochschule für Wirtschaft an der Fachhochschule Nordwestschweiz, hielt die Ansprache. Er warf die spannende Frage auf: Was müssen die Kaufleute in der hoch technologisierten Welt von morgen und übermorgen können? Seine Antwort: «Nebst ökonomischem Denken, Handeln und Wissen werden Einfühlungsvermögen Kommunikationsfähigkeiten, Kreativität und die Führungskompetenz der Kaufleute in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark gefragt sein.» Die englische Sprache werde weiter an Bedeutung gewinnen. Wer sie mündlich und schriftlich beherrsche, sei im Vorteil. Rolf Schaerens schlichter, wenig überraschender Ratschlag an die jungen Berufsleute im Casino Wohlen: «Bildet euch ständig weiter.»