Hägglingen
Feuerwehr Wettingen gewinnt 41. Aargauischen Feuerwehrmarsch

Zum dritten Mal führte die Feuerwehrvereinigung Hägglingen am Samstag den Aargauischen Kantonalen Feuerwehrmarsch durch – «traditionsgemäss im Regen», flachste OK-Präsident Christoph Weibel beim Rangverlesen.

Hanny Dorer
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Kurz vor der Zwischenverpflegung bei der Landi in Hendschiken; hier fielen nur noch vereinzelte Regentropfen.

Kurz vor der Zwischenverpflegung bei der Landi in Hendschiken; hier fielen nur noch vereinzelte Regentropfen.

Hanny Dorer

Aber auch beim dritten Regenmarsch liessen sich die Aargauer Feuerwehrleute nicht verdriessen und absolvierten die rund 16 Kilometer lange Strecke in bester Stimmung. Da es bei diesem Marsch nicht auf die Geschwindigkeit, sondern auf die Grösse der Gruppe ankommt, konnte jede der insgesamt 45 Gruppen das Marschtempo individuell gestalten und je nach Lust und Laune länger oder weniger lang an den diversen Verpflegungsständen und Kontrollposten haltmachen. Der versprochene Blick auf die Rigi und die Zentralalpen blieb den Marschteilnehmern wetterbedingt allerdings vorenthalten.

Da auch die Angehörigen der Feuerwehrleute zugelassen sind, waren etliche Familien sogar mit Kinderwagen unterwegs. Auch einige Hunde absolvierten den Marsch; allerdings zählen sie nicht als Teilnehmer.

Der Aargauische Feuerwehrmarsch wird jeweils drei Jahre hintereinander von der gleichen Feuerwehr durchgeführt. Die 10 grössten Gruppen erhalten eine Gruppenauszeichnung, die dieses Jahr in einer Nachbildung des Maiengrün--Aussichtsturmes bestand. Die grösste Gruppe erhält den von der Aargauischen Gebäudeversicherung gestifteten Wanderpreis. Wird er dreimal nacheinander gewonnen, darf ihn die betreffende Feuerwehr behalten.

Mit 75 Teilnehmenden siegte die Feuerwehr Wettingen dieses Jahr bereits zum zweiten Mal. Gelingt ihr das auch nächstes Jahr, darf sie den Wanderpokal behalten. Auf dem zweiten Rang mit je 50 Teilnehmenden landeten die RegioFeuerwehr Lenzburg und die Feuerwehr Safenwil, Rang drei teilten sich die Feuerwehren Rietenberg und Geissberg mit je 35 Teilnehmenden.