Region

Ferienpass erstmals auch für Kindergärtler

Das Schnupper-Tauchen ist einer der 138 Kurse, die die Schüler im Rahmen des Ferienpasses besuchen können.

Das Schnupper-Tauchen ist einer der 138 Kurse, die die Schüler im Rahmen des Ferienpasses besuchen können.

Von Ponyreiten, über Windsurfen und Schnuppertauchen, zu Hip-Hop-Tanz: Das Angebot des diesjährigen Ferienpasses Region Bremgarten-Mutschellen-Wohlen ist vielseitig – und wartet mit einigen Neuerungen auf.

Die Schüler aus den Gemeinden der Region können Kurse aus über 138 Freizeitangeboten auswählen. Zudem gibt es Zusatzangebote wie eine Schifffahrt auf dem Hallwilersee oder Eintritte in diverse regionale Freibäder, die über die gesamte Ferienpasszeit gültig sind. Das Vereinskomitee hat das Kursprogramm Ende Mai fertiggestellt. Seit diesem Zeitpunkt treffen täglich neue Anmeldungen auf der Online-Plattform fepa.ch ein.

Das Zustandekommen des diesjährigen Ferienpasses stand vor drei Monaten finanziell noch auf wackeligen Beinen (az Freiamt vom 19. März). Heike Knemeyer, eine der vier ehrenamtlichen Organisatorinnen des Ferienpasses, ist erleichtert: «Der Aufruf hat sich gelohnt. Die vierzehn Gemeinden haben den Zuspruch erhöht und somit ist das Budget momentan gedeckt. Es kommt aber nun auf die verkauften Ferienpässe an. Mit diesen Einnahmen decken wir rund 60 Prozent der Kurs- und Materialkosten.» Zudem erhält der Ferienpass regelmässige Zuwendungen von der Pro Juventute und der Aargauischen Kantonalbank.

Nur durch das Engagement der Kursleiter und der grosszügigen finanziellen Unterstützung der Sponsoren ist die Realisierung des Ferienpasses vom 4. Juli bis zum 9. August überhaupt möglich. Ansonsten würde der Preis eine Höhe erreichen, den die Eltern kaum bereit wären zu zahlen. Ziel ist es, den Preis des Passes auf niedrigem Niveau zu halten, damit auch kinderreiche Familien den Zugang zu den Angeboten erhalten. Der Ferienpass kostet 30 Franken und die Kinder können sich für beliebig viele Kurse anmelden.

Modern und vielseitig

Das fünfwöchige Programm besteht aus Wochen- oder Tageskursen und Ausflügen. Insgesamt stehen diesen Sommer 2782 Kursplätze zur Verfügung. Die Teilnehmerzahlen sind für die meisten Kurse beschränkt. Falls ein Kurs ausgebucht sein sollte, besteht aber bei kurzfristigen Abmeldungen immer noch die Möglichkeit, nachzurutschen. Nachlosungen finden jeweils bis einen Tag vor dem Kurs statt. «Die erste Auslosung findet am 21. Juni statt. Ich bin gespannt, wie es mit den Anmeldungen bis dahin läuft», sagt Knemeyer. Jeweils zwei Wochen vor dem Kurs werden durch ein Computersystem die Teilnehmer für den Kurs bestimmt und automatisch via E-Mail oder SMS benachrichtigt.

Die Kleinen sind mit dabei

Die rund 9000 Info-Flyer werden seit Ende Mai an den Schulen der Region verteilt und sind zudem bei Kantonalbankfilialen, an Bahnhöfen und in den Gemeindebibliotheken Bremgarten, Wohlen und auf dem Mutschellen erhältlich. Da seit diesem Jahr die grossen Kindergärtler ebenfalls an den Kursen teilnehmen können, wurden 900 zusätzliche Pässe verteilt. «In den vergangenen Jahren haben sich die Anfragen nach Kursen für Kindergärtler gehäuft. Deshalb haben wir diesen Sommer neue, altersgerechte Kurse für jüngere Kinder ins Programm mit aufgenommen», erklärt Heike Knemeyer.

Der Ferienpass ist vor allem bei Schülerinnen und Schüler aus den Primarklassen beliebt. Die Teilnehmerzahl in der Oberstufe nimmt von der 6. bis zur 9. Klasse kontinuierlich ab. «Ich vermute, dass sich die Interessen und Vorlieben in diesem Alter ändern», erklärt Knemeyer die geringen Anmeldungen von Oberstufenschüler. Damit die Eltern die Kinder nicht einzeln zu den jeweiligen Kursen fahren müssen, werden dieses Jahr Fahrgemeinschaften für den Transport der Kinder gebildet. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit für 15 Franken ein Generalabonnement der A-Welle zu kaufen. Es ist vom Ferienpass unabhängig und kann auch separat gelöst werden.

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