Es ist eine Geschichte, die beinahe alle Leserwanderer so oder so ähnlich erzählen könnten: Als Kinder mussten sie mit ihren Eltern wandern gehen – und hassten es. Heute schnüren sie sich die Wanderschuhe freiwillig. Denn sie wollen dem Alltag entfliehen. Draussen sein. Das Leben entschleunigen. Neue Leute kennen lernen. Und im Laufe der Zeit sind so nicht nur unzählige Wanderkilometer zusammengekommen. Es haben sich natürlich auch Vorlieben entwickelt.
Jeder Wanderer hat seine Lieblingsroute. Während der Wanderwochen präsentieren wir hier regelmässig die Lieblingsrouten von Leserwanderern, prominenten Gästen und Redaktoren.

Was ist Ihre Lieblingswanderung? Schreiben Sie uns Ihre Favoriten per E-Mail: leserwandern@azmedien.ch. Eine Auswahl veröffentlichen wir in der letzten Wanderwoche. 

Leserwanderer verraten ihre Lieblingswanderung:

Rosa Letti, Berikon:

«Wanderungen im Juragebirge mag ich besonders. Oft bin ich im Solothurnischen unterwegs. Eine Lieblingswanderung? Hm, gar nicht so einfach. Da gibt es viele. Vielleicht diese: von Balsthal auf den Weissenstein, eine der Etappen des Jurahöhenweges. Diese Wanderung ist nicht ganz ohne, sie dauert über sechs Stunden und am Abend weiss man, was man gemacht hat. Der Lohn für den steilen Aufstieg ist die tolle Aussicht ins Mittelland, der Wanderweg führt zudem durch Wälder und über Weiden. Unterwegs gibt es zahlreiche Berggasthöfe. Es lohnt sich übrigens auch, auf dem Weissenstein noch eine Nacht zu verbringen, die Alpensicht zu geniessen und dann am Morgen mit der neuen Gondelbahn ins Tal zu fahren.» Mehr unter: www.solothurn-city.ch

Angelo Steiner, Solothurn:

«Ich kam in Ligerz zur Welt und bin mit dem Bielersee bis heute verbunden. Meine Lieblingswanderung führt um den See. Die Umrundung ist ein Klassiker! Weil der See einen Umfang von 43 Kilometern hat, lohnt es sich aber, die Wanderung in mehreren Etappen zu bestreiten. Umso besser: Unterwegs gibt es viel zu sehen und erleben. Rebberge, Naturschutzgebiete, kleine Kirchen. Biel eignet sich ideal als Startort für einen Frühschoppen, in La Neuveville gibt es feinen Fisch und in Erlach ein tolles «Bed and Breakfast». Eine Wanderung lohnt sich besonders im Herbst. Dann finden auch die Winzerfeste statt – etwa die «Trüelete» in Twann (21. bis 23. Oktober). Keine Sorge: Die Qualität der heimischen Weine gilt heute als hervorragend.» Mehr unter: www.biel-seeland.ch

Alekko und Eva Sinniger, Basel:

«Als Stadtbasler schätzen wir es sehr, dass wir innert kürzester Zeit für eine Wanderung in der freien Natur sind. Routen im Baselbiet sind immer schön, besonders gut gefällt uns die Wanderung von der Challhöhe nach Aesch über den Blauen. Eine Wanderung, für die man am Morgen nicht zu früh rausmuss, weil sie mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen ist. Der Hügelrücken des Blauen trennt das Laufental vom Leimental. Klar, da gibt es den tollen Weitblick bis ins Elsass. Da gibt es aber auch viel Geschichte mit den alten Grenzsteinen. Sie erinnern an die Zeit, als das Laufental noch zum Kanton Bern gehörte. Das ist gar nicht so lange her.» Mehr unter: www.baselland-tourismus.ch

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Leserwandern 2016

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