Wohlen

Familie investiert 5000 Franken in gruseligen Halloween-Garten

Schaurig-schön: Halloween-Anlage der Familie Stefano.

Schaurig-schön: Halloween-Anlage der Familie Stefano.

Heute Nacht ist Halloween. Die Skelette und Totenköpfe sind aufgehängt und die Kürbisse geschnitzt. Die Stefanos aus Wohlen machen dem Feiertag mit ihrer Dekoration alle Ehre.

Betreten Besucher den mit Spinnennetzen überzogenen Garten von Massimo und Loredana Stefano in Wohlen, begegnen sie auf Schritt und Tritt schaurigen Gestalten. Unheimliche Totenköpfe und scheussliche Hexen lächeln ihnen entgegen. Aus den Särgen erheben sich Zombies. Bedrohliche Warnungen wie «Keep out» zieren diverse Schilder. Was soll das?

Das Interesse an Halloween erwachte bei Stefano vor rund zehn Jahren, als er seine Schwester an eben diesem Festtag in Frankreich besuchte. Von den dort so gruselig geschmückten Häusern begeistert, begann er im Internet zu recherchieren. Vor fünf Jahren schmückte er schliesslich zum ersten Mal seinen eigenen Garten. Dann aber noch eher bescheiden.

«Zuerst reagierten die Leute mit Entsetzen auf die Dekoration», erzählt Stefano. Sie hätte den Kindern Angst eingejagt, weshalb sich die Nachbarn bei ihm beschwert hätten. Heute sähe das komplett anders aus. «Dieses Jahr habe ich etwas später mit dem Dekorieren begonnen. Viele Nachbarn befürchteten schon, ich würde Halloween auslassen.» Die Rückmeldungen, die er kriege, seien mittlerweile zu 98 Prozent positiv, freut sich Stefano.

Inklusive Bewegungssensoren

Für die gesamte Dekoration hat er rund 5000 Franken investiert. Bei einer solchen Ausstattung ist das nicht weiter verwunderlich. Nebelmaschinen, Soundeffekte und Zombies mit eingebauten Bewegungssensoren gehören zu seinem Inventar.

Auch die Vorbereitung ist nicht ohne. Um alle Utensilien bereitzuhaben, muss sich Stefano schon Monate zuvor darum kümmern. «In der Schweiz ist fast nichts zu finden. Darum kaufe ich die meisten Requisiten über das Internet.»

Süsses oder Saures

Aber wieso nimmt jemand diese Umstände überhaupt auf sich? Stefano antwortet: «Mir geht es lediglich darum, den Kindern eine Freude zu bereiten. Es macht mich glücklich, ihre Augen leuchten zu sehen.»

Die ersehnten Süssigkeiten gäbe es aber nicht einfach umsonst. Wer nicht brav das herkömmliche «Süsses oder Saures»- Sprüchlein aufsagt, gehe leer aus.

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