In einer Interpellation äusserte SVP-Grossrat Jean-Pierre Gallati den Verdacht, der umstrittene Arzt Ingo Malm betreibe in Stetten ein Medikamentenlager mit Betäubungsmitteln. Malm bezeichnete den Vorwurf als «völligen Quatsch». Der Arzt gab an, in Stetten werde ausschliesslich «technische Ausrüstung und Verbrauchsmaterial gelagert.»

Inzwischen hat der Kantonsarzt zusammen mit der Kantonsapothekerin das des vermeintliche Medikamentenlager inspiziert. «Bei der Inspektion hat sich herausgestellt, dass dort keine Betäubungsmittel gelagert werden», erklärt Balz Bruder, Leiter Kommunikation beim Departement für Gesundheit und Soziales. Wie von Malm angegeben, enthalte das Lager lediglich Notfallmaterial. (fh)