Das überparteiliche Komitee «Fahrende sollen (weiter) fahren» hat eine Petition gegen den geplanten Durchgangsplatz für Fahrende beim Kreisel Benzenschwil lanciert. Wie Fritz Beck in Namen des Komitees mitteilt, sind bisher schon über 1000 Unterschriften gesammelt worden. Ausserdem will das Komitee am Samstag auf dem geplanten Platz für Fahrende mit einer Aktion «ein Zeichen setzen», wie es auf seiner Facebook-Seite heisst.

«Platz hat nur Nachteile»

Am nächsten Dienstag, 15. Januar, informieren die Gemeinde Merenschwand und der Kanton die Bevölkerung über den Durchgangsplatz für Fahrende in Benzenschwil. Eine erste Informationsveranstaltung für die direkten Anstösser fand bereits am 12. Dezember statt.

Die direkt Betroffenen seien einhellig gegen das geplante Vorhaben des Kantons gewesen, hält Beck fest. Fakt sei, dass der Platz «absolut keinen Vorteil für die Gemeinde» gebe. Es würden lediglich Nachteile für die Gemeinde, für die Bevölkerung und die Natur resultieren. Immerhin müssten etwa 3000 Quadratmeter Fruchtfolgefläche für den Durchgangsplatz bebaut werden. (az)