Muri

Es herrscht grosse Freude bei den Teilzeit-Geistlichen

Margrith Mühlebach-Scheiwiller wird Gemeindeleiterin. zvg

Margrith Mühlebach-Scheiwiller wird Gemeindeleiterin. zvg

Der neue Pfarrer Georges Schwickerath nimmt seine Arbeit in Muri erst am 1. September auf. Bis dahin überbrücken Pater Peter Traub und Gemeindeleiterin Margrith Mühlebach. Sie freut sich darauf, neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten.

Nachdem der katholische Pfarrer Urs Elsener seine Arbeit in Muri beendet und der neue Pfarrer Georges Schwickerath erst am 1. September seine Tätigkeit aufnehmen wird, überbrückt die Kirchenpflege die Übergangszeit mit Pater Peter Traub als mitarbeitenden Priester und Margrith Mühlebach-Scheiwiller als Gemeindeleiterin.

Kennenlernen können die Gläubigen des Seelsorgeverbandes Muri-Aristau-Beinwil die beiden in ihren ersten Gottesdiensten am 2. und 3. Februar. An diesen Tagen werden sie auch den Blasiussegen spenden.

Priester mit Humor

Pater Peter Traub ist Franziskaner und war zuletzt mitarbeitender Priester der Pfarrei St. Nikolaus in Brugg. 1997 bis 2008 war der heute pensionierte Traub Pfarrer in Neuhausen; von jener Zeit kennt er Elsener, der Vikar in seiner Pfarrei war.

«Als er mich für die Überbrückung anfragte, sagte ich gerne ja», erklärt der Pater. Er wird allerdings nur bis Ende Juni in Muri tätig sein, denn ab 1. Juli wird er wieder mit Elsener in Schaffhausen zusammenarbeiten.

Traub, 1993 bis 2004 auch Regionaldekan des Bistumskantons Schaffhausen, freut sich auf die Zeit in Muri: «Es ist interessant, in eine neue Pfarrei hineinzuschauen und eine Herausforderung. Man lernt dabei immer etwas Neues.»

Muri kennt er als Gemeinde nur von früheren Besuchen bei Elsener; bei einem besuchte er auch die Klosterkirche. Humor findet er einen der wichtigsten Begleiter in seinem Beruf: «Humor ist die Voraussetzung für Freude .»

Drei Tage anwesend

Margrith Mühlebach-Scheiwiller wohnt mit ihrer Familie im thurgauischen Dettighofen. Die Theologin und Beraterin für Supervision und Coaching war zuletzt Gemeindeleiterin ad interim in Frauenfeld und
zuvor Leiterin der katholischen Pfarrei Pfyn.

Als das Bistum sie für die Aufgabe in Muri angefragt hat, sagte auch sie gerne zu. «Ich werde mit einer 60-Prozent-Anstellung etwa drei Tage im Freiamt anwesend sein», führt sie aus. Sie kennt weder die Pfarrei noch die Gegend.

«Es ist spannend, diese und damit auch neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten», freut sie sich auf die Tätigkeit im Klosterdorf.

Neben ihren Aufgaben als Seelsorgerin war sie Vorstandsmitglied und Präsidentin des Vereins Hilfe für hirnverletzte Kinder (hiki), Vorstandsmitglied der Caritas Thurgau und ist seit 2006 Mitglied des Dekanatsvorstandes Steckborn / Frauenfeld und seit 2009 deren Leiterin.

Der neue Pfarrer, der Luxemburger Georges Schwickerath, liess sich zuerst bei der Luxemburgischen Staatsbank als Bankkaufmann ausbilden. Nach dem Theologiestudium wurde er 1998 zum Priester geweiht. Seit 2004 bis heute leitet er die Pfarrei Bruder Klaus in Bern. Ab 1. September wird er als Pfarradministrator in Muri arbeiten.

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