Rudolfstetten
Es gibt Rampen statt einer Begegnungszone auf der Alten Bremgarterstrasse

Die Begegnungszone mit Tempo 20 auf der Alten Bremgarterstrasse ist vom Tisch. Nach dem Nein der kantonalen Amtsstellen zur umstrittenen Zone bäckt der Gemeinderat Rudolfstetten kleinere Brötchen.

Lukas Schumacher
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Verkehrsberuhigung mit Bundsteinmarkierungen, zwei Verengungen und kleinen Rampen sind auf der Alten Bremgarterstrasse geplant. sl

Verkehrsberuhigung mit Bundsteinmarkierungen, zwei Verengungen und kleinen Rampen sind auf der Alten Bremgarterstrasse geplant. sl

Lukas Schumacher

Dies in Form von wenigen verkehrsberuhigenden Massnahmen auf dieser Gemeindestrasse, auf der nach wie vor Tempo 30 gelten wird. Das Baugesuch kann man im Gemeindehaus Rudolfstetten anschauen. Bis Ende Juli liegt das Gesuch öffentlich auf.

Im Gegensatz zur geplant gewesenen Begegnungszone, an der sich die Geister schieden, dürfte das neue Vorhaben nicht sehr viel zu reden geben. So sind lauter sanfte Massnahmen vorgesehen.

«Im Grunde genommen», sagt der Leiter Bau und Planung Christian Furrer, «werden die bestehenden alten Schwellen auf dieser Strasse ersetzt und wenige neue Elemente realisiert.»

Das Projekt sieht auf der rund 350 Meter langen Strasse zwei neue Einengungen vor, eine davon mit einem Bäumchen. Im Weiteren sind nebst Randabschlüssen mehrere Bundsteinmarkierungen sowie fünf kleine Rampen geplant.

Diese Rämpchen, deren Erhöhung bloss 5 Zentimeter beträgt, sollen Autofahrer darauf hinweisen, dass sie beim Befahren der schmalen Strasse Vorsicht walten lassen.

Denn die Alte Bremgarterstrasse wird von vielen Kindern als Schulweg benützt. Die Verbesserung der Schulweg-Sicherheit hatte vor einem Jahr die Forderung nach einer Begegnungszone ausgelöst.

Es ist geplant, die Bauerei ab Mitte September auszuführen. Dies gemeinsam im Rahmen eines weitaus grösseren Vorhabens bei der Alten Bremgarterstrasse: Sanierung der dortigen Wasserleitungen. Gegen eine Million Franken hatte die Gemeindeversammlung im Juni 2012 für die Erneuerung dieser Wasserleitungen bewilligt.

Die aufwendige Wasserleitungssanierung und die vergleichsweise bescheidenen Verkehrsberuhigungsmassnahmen samt Belagserneuerung der Strasse sollen kombiniert in mehreren Bauetappen vorgenommen und dann im Verlauf des Jahres 2014 fertiggestellt werden.

«Es macht Sinn, diese Arbeiten während der diversen Bauetappen gleichzeitig auszuführen», erläutert Christian Furrer. Dieses Vorgehen schlage vorteilhaft auf die Baukosten durch.