Brandstiftung
Es fehlt noch immer jede Spur vom Bremgarter Feuerteufel

Trotz intensiven Ermittlungen: Der Feuerteufel von Bremgarten bleibt unaufspürbar.

Maja Sommerhalder
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Seit August hat der Feuerteufel nicht mehr in Bremgarten gewütet. Doch es fehlt trotz intensiven Ermittlungen noch immer jede Spur von ihm. «Gewisse Objekte werden aber noch immer überwacht. Wir hoffen, dass es ruhig bleibt», sagt Stadtammann Raymond Tellenbach. Zuletzt stand am 8. August der Forsthaus-Abwart Joseph Lanz vor der Brandruine im Wald Bireberg bei Bremgarten. Es war bereits der sechste unheimliche Brand innerhalb eines Monates.

In allen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. «Auffällig ist, dass es immer am Wochenende und rund um Bremgarten gebrannt hat», sagt Polizeisprecher Bernhard Graser.

Brandstiftung wird selten geklärt

Ob man den Feuerteufel erwischt, ist mehr als fraglich: «Unsere Erfahrungen zeigen, dass die wenigsten Brandstiftungen geklärt werden können.» Unklar ist laut Graser, wie sich der Brandstifter seine Ziele aussucht: «Es gibt kein richtiges Muster. Das macht die Ermittlungen schwierig.»

Rückblick: Alles begann am 2. Juli mit einem Feuer in der Bremgarter Pneuhalle, in der gleichen Nacht stand in Hermetschwil ein Lieferwagen in Brand. Nur zwei Tage später brannte wieder in Hermetschwil die Scheune eines Bauernhofes.

Etwa einen Monat später, Anfang August, standen an der Bremgarter Schenkgasse ein Wohnwagen und ein Roller in Flammen. Das letzte Ziel des Feuerteufels war das Forsthaus.