Rudolfstetten-Friedlisberg
Erst zurückgetreten, jetzt sagt Gemeinderätin Susanne Wild doch noch einmal Ja

Zum ersten Wahlgang trat Gemeinderätin Susanne Wild nicht an. Weil kein Nachfolger für die Lücke im Rat in Sicht ist, lässt sie sich für den zweiten Wahlgang doch noch aufstellen.

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Susanne Wild.

Susanne Wild.

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Eigentlich hatte sich Gemeinderätin Susanne Wild im vergangenen März definitiv dazu entschlossen, nicht für eine dritte Amtsperiode in Rudolfstetten-Friedlisberg zur Verfügung zu stehen. «Familiäre Gründe waren dazu ausschlaggebend. Diese Zeit hat mich viel Kraft gekostet, meine Batterien waren leer. Ausserdem dachte ich, es wäre schön, wenn jemand Jüngeres in den Gemeinderat käme», erzählt Wild. Doch alle Bemühungen, eine gute Nachfolgerin für die engagierte Ressortleiterin der Bereiche Soziales, Kultur, Jugend- und Altersfragen zu finden, scheiterten.

So konnten am vergangenen Sonntag nur vier der fünf Gemeinderatssitze besetzt werden. Obschon nicht offiziell gelistet, erhielt Susanne Wild 20 Stimmen. «Das hat mich sehr gefreut», sagt die 54-Jährige. Als dann der Gemeinderat und auch viele Einwohner Rudolfstettens sie baten, ihr Engagement für die Gemeinde zu verlängern, siegte die Liebe zu ihrem Daheim und seinen Menschen: «Ich habe es mir reiflich überlegt und mich mit meiner Familie besprochen. Schliesslich habe ich ja gesagt. Ich habe diese Arbeit immer gern gemacht. Es ist eine schöne Erfahrung und ich habe viel dabei gelernt. Ich bin eine überzeugte Ruedistetterin-Friedlisbergerin.»

Am nächsten Mittwoch endet die Meldefrist für Kandidaten des zweiten Wahlgangs. Bisher hat sich niemand gemeldet. Wenn das so bleibt, dann kann Susanne Wild in stiller Wahl als Gemeinderätin bestätigt werden. (ian)