Wohlen
Erfolgreiches Geschäftsjahr für alle Miniunternehmen der Kanti

Fünf Gruppen der Kanti Wohlen gründeten mit Erfolg ein Miniunternehmen und erzählten an der Abschlussveranstaltung des Projekts von ihrem Einblick in die Welt der Wirtschaft. Alle Teams schreiben schwarze Zahlen.

Lisa Stutz
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Kassensturz: Den an den Miniunternehmen beteiligten Privatpersonen wird ihr investiertes Geld zurückerstattet.lis

Kassensturz: Den an den Miniunternehmen beteiligten Privatpersonen wird ihr investiertes Geld zurückerstattet.lis

Risiken eingehen, ohne damit Existenzen zu gefährden – das ist ein Vorteil der Miniunternehmen im Gegensatz zur realen Wirtschaft. «Wir hatten nicht viel zu verlieren, deshalb konnten wir etwas riskieren», so der CEO des Miniunternehmens «Air Designs», Dominic Bräm.

Er und seine Geschäftspartner alias Klassenkameraden sind ein Risiko eingegangen, indem sie Produkte aus Amerika importiert haben. An der Abschlussveranstaltung derfünf Miniunternehmen berichtete jedes Team von seinen Erlebnissen und Erfahrungen im vergangenen Geschäftsjahr.

Unter den besten 25 schweizweit

Neben dem Unternehmen «Air Designs», das Bilder mit individuellen Motiv-Wünschen anbot, waren da die Unternehmen Bottleguard, Grab-It, Rainaway und Sir Eatalot. Letztere vier haben es im nationalen Miniunternehmen-Wettbewerb Young Enterprise Switzerland (kurz: YES) unter die Top 25 geschafft.

Bottleguard, das trendige Isolationshüllen für PET-Flaschen herstellte, belegte den 3. Platz. «Wir sind immer motiviert geblieben. Auch dank dem grossen Erfolg am Wettbewerb», erzählte Rebecca Eberle, CEO. Im Ganzen hat das Frauenteam über 250 Isolationshüllen verkauft und 629 Franken Gewinn gemacht.

Gut gewirtschaftet haben alle fünf Unternehmer-Teams der Kanti Wohlen, keines musste Verluste verbuchen. So auch Grab-It, welches ein Geschwindigkeits- und Reaktionsspiel auf den Markt brachte. Sie hätten im vergangenen Jahr vor allem gelernt, ein besseres Team zu werden. «Und es ist tatsächlich so, wie die Eltern und Lehrer immer predigen: Durch harte Arbeit hat man Erfolg», richtete CEO Patrick Civelli sein Wort an die nächste Generation Miniunternehmer, die ebenfalls im Publikum sass.

Auch das Unternehmen Rainaway, das Schirmbehälter produzierte, die Teppiche und Böden vor Nässe bewahren sollten, zeigte sich zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Ebenso das Unternehmen Sir Eatalot» das witzige Gegenstandhalter aus alten Tennisbällen herstellte.

Christian Nohl, Lehrer und Projektleiter, hielt fest: «Die 10. Ausführung der Miniunternehmen an der Kanti Wohlen war äusserst erfolgreich. Alles ist sehr gut gelaufen.» Bei 150 Unternehmen, die am YES teilnehmen, sei es bestätigend, einen Podestplatz zu erreichen.

Im Oktober findet schon die Eröffnungsveranstaltung der neuen Miniunternehmen statt. Dann erkunden drei neue Teams die Wirtschaftswelt.