Früchtebrot

Er präsentiert eine neue Köstlichkeit aus der Freiämter Schatzkiste

Burkard Kreyenbühl präsentiert das Freiämter Früchtebrot.

Burkard Kreyenbühl präsentiert das Freiämter Früchtebrot.

Die Bäckerei Kreyenbühl in Muri hat zusammen mit vier Produzenten aus der Region ein eigenes einheimisches Früchtebrot kreiert.

Feigen, Cranberrys, Sultaninen und andere getrocknete Früchte aus dem Ausland sind auch in der Schweiz häufig in Früchtebroten zu finden. So auch in jenem, das Regula und Burkard Kreyenbühl in ihren vergangenen Sommerferien im Engadin gegessen haben. «Es war sehr gut, aber diese Früchte sind nicht einheimisch», erzählt Burkard Kreyenbühl.

Ein Früchtebrot nur aus regionalen Produkten

Für den Murianer Bäcker und seine Frau sei das Auslöser und Motivation gewesen, ein neues Produkt zu entwickeln. «Wir haben uns gedacht: Es muss doch möglich sein, ein Früchtebrot aus einheimischen Produkten zu machen», so Kreyenbühl. Gesagt, getan. In den vergangenen Monaten wurde in der Backstube Kreyenbühl in Muri getüftelt und probiert. So lange, bis der Geschmack und die Saftigkeit des neuen Brotes stimmten. Dass das nun erreicht werden konnte, dazu haben ausschliesslich regionale Produkte beigetragen.

«Gleich zu Beginn haben wir uns in der ‹Freiämter Schatzkiste› auf die Suche nach Produzenten von einheimischen, getrockneten Früchten gemacht», so Kreyenbühl. Es sei ihnen ein Anliegen, der Region, aus der auch ein Grossteil ihrer Kundschaft stammt, etwas zurückzugeben. So entstand eine Partnerschaft mit vier verschiedenen Produzenten. Gemeinsam präsentierten sie nun im Murianer Dorfmuseum «Pflug und Korn» zum ersten Mal ihr eigenes Freiämter Früchtebrot.

Im nun endgültigen Endprodukt sind drei verschiedene Obstarten zu schmecken. Darunter gedörrte und gewürfelte Birnen von Martina und Paul Burkard aus Rüstenschwil. Die beiden anderen stammen von Anita und Thomas Heggli aus Benzenschwil. «Eigentlich sind die Hegglis Pioniere im Anbau von Aroniabeeren. Doch diese passten wegen ihrer Säure nicht», so Kreyenbühl. Nebenbei seien sie aber auch Spezialisten im Trocknen von Kirschen und Zwetschgen. Beide sind nun auch im Früchtebrot enthalten.

Für die ersten 100 Käufer gibt es einen Wanderführer

«Für die Feuchtigkeit und die Saftigkeit brauchen wir guten Süssmost. Den liefert uns Otmar Strebel, der Süssmostkönig von Muri», verkündete Kreyenbühl weiter. Es werden auch geröstete Baumnüsse verwendet, die zuvor in silofreie Frischmilch von Sibylle und Herbert Meier aus Muri eingelegt werden. Ausserdem gebe etwas Birnensaft dem Brot eine leichte Caramelnote. «Es ist ein Wechselspiel aus Säure und Süsse», sagt Kreyenbühl und fügt an: «Das Früchtebrot ist ein Energielieferant, aber auch ein Genuss. Zum Beispiel in Kombination mit Käse und einem Glas Rotwein oder auf einer Zvieriplatte.»

Das Freiamt gibt es aber nicht nur im, sondern auch auf der Verpackung ums Brot herum. «Auf der zweiten Seite der Etikette haben wir eine Karte des Freiämterwegs gedruckt. Herbert Strebel, Präsident von Erlebnisfreiamt, verkündete: «Zu den ersten 100 Früchtebroten gibt es einen Wanderführer des Wegs dazu.»

Weitere Infos unter www.genuss-handwerk.ch

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1