Widen

Eine «Oase» mit 24 Einzelzimmern

Vor dem «Oase»-Rohbau (von links): Gesamtleiter Hansruedi Luginbühl, Baukommissionspräsident Viktor Stutz und Stiftungsratspräsident Adrian Ill.

Vor dem «Oase»-Rohbau (von links): Gesamtleiter Hansruedi Luginbühl, Baukommissionspräsident Viktor Stutz und Stiftungsratspräsident Adrian Ill.

Der Neubau der Stiftung Haus Morgenstern in Widen ist im Rohbau erstellt. Die 4 Wohngruppen mit total 24 Einzelzimmern sollen in einem Jahr bezogen werden können.

Menschen mit Behinderungen werden heute älter als noch vor einigen Jahrzehnten. Auch ihr Pflege- und Betreuungsbedarf nimmt zu. Die Stiftung Haus Morgenstern in Widen passt deshalb ihre Infrastruktur an und errichtet einen Neubau für über zehn Millionen Franken.

Platz für 4 Wohngruppen

Bei der «Oase» handelt es sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau der Stiftung auf dem Hasenberg, rund 700 Meter über Meer gelegen. Erstellt werden Räumlichkeiten für vier Wohngruppen mit insgesamt 24 Einzelzimmern, Beschäftigungsräumen, einem Therapieraum und dem neuen Standort der Lingerie (Wäscherei).

Durch die Auflösung von 13 bestehenden Doppelzimmern können die 51 Bewohnerinnen und Bewohner jeder ein eigenes Zimmer beziehen. Zusätzlich werden elf Wohnplätze geschaffen. «Wir verfügen noch über freie Plätze», erwähnte Gesamtleiter Hansruedi Luginbühl am Rohbaufest gegenüber der Aargauer Zeitung.

Erleichtert zeigte sich Stiftungsratspräsident Adrian Ill, dass nach einer rund achtjährigen Planungsphase 2016 mit dem Bau begonnen werden konnte und nun der Rohbau steht.

225 Tonnen Stahl verarbeitet

Nach den Worten von Baukommissionspräsident Viktor Stutz sei nach Baubeginn im August vorigen Jahres viel bewegt und abtransportiert worden. So ergab der Aushub der Baugrube rund 8740 Kubikmeter Material. Für den Rohbau wurden 225 Tonnen Stahl und 3080 Kubikmeter oder 6770 Tonnen Beton verarbeitet. Daneben seien mehrere Kilometer Rohre für die Elektro- und Haustechnikleitungen verlegt worden. «Für die Wärmepumpe wurden unter der Bodenplatte sechs Sonden bis zu 200 Meter abgeteuft. Das gesamte Bauvolumen, mitsamt der Tiefgarage, beträgt 10 920 Kubikmeter.»

In der nächsten Bauphase werden in der «Oase» die Fenster montiert, die Dämmung und die Eternitfassade angebracht und das Flachdach fertiggestellt. Anschliessend wird mit dem Innenausbau begonnen.

«Die neue Infrastruktur wird uns die Möglichkeit bieten, Menschen mit einem erhöhten Pflegebedürfnis in der Wohngemeinschaft optimal betreuen zu können», hielt Baukommissionspräsident Viktor Stutz fest.

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