Bremgarten

Eine neue Begegnungszone: Ein Eisfeld auf dem Christchindli-Markt zum 130. Geburtstag

Mirjam Hegenbarth (Stiftung St. Josef), Ursula Lightowler (Christchindli-Märt), Stephan Troxler (Bremgarten Tourismus) und Thomas Bopp (Stiftung St. Josef, von links) freuen sich auf den Advent mit Eisfeld unter der Linde.

Mirjam Hegenbarth (Stiftung St. Josef), Ursula Lightowler (Christchindli-Märt), Stephan Troxler (Bremgarten Tourismus) und Thomas Bopp (Stiftung St. Josef, von links) freuen sich auf den Advent mit Eisfeld unter der Linde.

Die Linde auf dem Areal der St. Josef-Stiftung soll bald von Eis umgeben sein. Die Idee ist nicht neu. Dass Bremgarten Tourismus das Vorhaben unterstütze, sei klar. Die Planung sei «rollend» unterwegs. Bis Mitte März müssen die Sponsoren feststehen.

Fröhliche Kinder drehen auf Kufen ihre Runden um die grosse Linde, Erwachsene schauen zufrieden zu und wärmen ihre Hände an einem Glühwein, bevor sie sich selber auf die rutschige Fläche getrauen oder sich für ein Fondue in das Chalet begeben. Ideen wie diese schwirren schon lange in den Köpfen mehrerer Bremgarter Kulturschaffender herum, verwirklicht wurden sie aber bis heute nie.

Das wollen der Verein Christchindli-Märt, Bremgarten Tourismus und die St. Josef-Stiftung nun gemeinsam ändern. Ab Ende November bis kurz vor Weihnachten dieses Jahres soll auf dem Lindenplatz der Stiftung, zwischen dem Chlösterli und dem Restaurant El Mosquito, für rund 30 Tage ein Eisfeld entstehen. «Diese Idee haben wir im vergangenen Jahr bereits diskutiert, jedoch können wir das Projekt nicht alleine stemmen», erklärt Thomas Bopp, Leiter der St. Josef-Stiftung. Ganz verworfen wurde die Vorstellung damals noch nicht, und die Hoffnung, das Projekt zum 130. Geburtstag der Stiftung zu realisieren, blieb bestehen.

Gemeinsam die Idee umsetzen

Ähnlich sahen die Gedanken im Verein Christchindli-Märt aus, der in diesem Jahr ebenfalls Geburtstag feiert. «Im vergangenen Jahr haben wir überlegt, was wir zu unserem 25-Jahr-Jubiläum Neues anbieten wollen», erzählt Präsidentin Ursula Lightowler. Die Idee des Eisfeldes war auch für sie nicht neu. Sie freue sich, dass die Planungen nun endlich ins Rollen gebracht wurden: «Wir wollen uns durch kulturelle Darbietungen von anderen Märkten abheben. Ein Eisfeld wäre ganz neu, und es ist schön, dass wir das nicht alleine machen müssen.»

Dass Bremgarten Tourismus das Vorhaben unterstütze, sei klar, versichert Präsident Stephan Troxler: «Wir bieten immer Hand, wenn es um etwas Gutes geht.» Er hoffe, dass die neue Begegnungszone die Leute im Advent aus den Häusern lockt – auch solche, die nicht gerne auf Schlittschuhen stehen.

Ausserdem reifen bereits weitere Ideen für gastwirtschaftliche Betriebe oder Aktivitäten wie eine Eisdisco. Dafür wären sie auf die Unterstützung von Vereinen angewiesen – auch für den Unterhalt der Kunsteisbahn. «Wir haben uns zwar gegen natürliches Eis entschieden, da dieses schon bei Temperaturen um null Grad herum schmelzen würde. Regelmässig putzen muss man es aber trotzdem», so Lightowler.

Jetzt muss es vorwärtsgehen

Die Organisatoren geben bei der Planung alles: «Alle Ideen sind seit unserer ersten Sitzung vor zehn Tagen entstanden. Wir sind rollend unterwegs», erzählt Bopp. «Jetzt müssen wir vorwärtsmachen», stimmt Ursula Lightowler zu. Deshalb müssen bis Mitte März auch die Sponsoren feststehen. «Sonst ist es zu spät, das Feld zu bestellen.» Bei der Planungen können sie auf die Unterstützung der Stadt Bremgarten zählen. Trotzdem seien die Kosten, die sich nach Schätzungen im höheren fünfstelligen Bereich befinden werden, noch lange nicht gedeckt. Nun hoffen die Organisatoren auch auf Spenden von Firmen. Diese sollen im Advent neben Schulklassen ebenfalls die Möglichkeit für einen Anlass auf dem Eis haben.

Spenden unter 056 648 46 47 oder via markus.detmer@josef-stiftung.ch

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