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Einbrecher suchen Laden und Betriebe heim - und lassen ihr Auto stehen

In der Nacht auf Mittwoch brachen Unbekannte in Mühlau und Merenschwand in einen Volg-Laden sowie zwei Gewerbebetriebe ein. Ihre Beute blieb gering. Ein verdächtiges Auto blieb zurück.

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Die Überwachungskamera zeigt einen Einbrecher in einem Laden - letzte Nacht waren welche im Volg in Mühlau aktiv. (Symbolbild)

Die Überwachungskamera zeigt einen Einbrecher in einem Laden - letzte Nacht waren welche im Volg in Mühlau aktiv. (Symbolbild)

Screenshot Tele M1

Beim VOLG-Laden in Mühlau ging die Alarmanlage nachts um zwei Uhr los. Als die Polizei vor Ort war, stellte sie ein aufgebrochenes Fenster fest. Von Einbrechern aber keine Spur: «Wie die Durchsuchung des Gebäudes zeigte, war die Täterschaft bereits verschwunden», teilt die Kantonspolizei heute mit. Wenn überhaupt hatte sie keine grosse Beute gemacht.

Bei Arbeitsbeginn am frühen Morgen stellten dann die Angestellten eines Holzbauunternehmens in Mühlau einen Einbruch fest. Hier hatte die Täterschaft die Büros durchwühlt und eine Geldkassette aufgebrochen, so die Kantonspolizei. «Auch hatten sich die Täter am Tresor zu schaffen gemacht, diesen aber stehen gelassen.»

Im benachbarten Merenschwand suchten Einbrecher ebenfalls letzte Nacht ein Baugeschäft heim. Auch hier wurden sämtliche Räume durchsucht. Der Versuch, einen Tresor aufzubrechen, schlug fehl. Soweit bisher bekannt, «hinterliessen die Täter bloss Sachschaden», so die Kapo in ihrer Mitteilung.

Während der nächtlichen Fahndung nach den geflüchteten Einbrechern stiess die Polizei an der Bahnhofstrasse in Mühlau auf einen parkierten BMW mit französischen Kontrollschildern. Dessen Motor war noch warm. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass das Auto mit den Einbrüchen in Verbindung steht.

Diese dürften alle auf das Konto der gleichen Täterschaft gehen. Die Ermittlungen der Kantonspolizei sind im Gange.