Besenbüren
Ein neuer Laden mit Garagenbeizli

Der Verein Produktionsland Bäsibüre hat sein neues Domizil an der Dorfstrasse in Besenbüren bezogen.

Toni Widmer
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Das Sortiment ist überschaubar, die Bedienung dafür umso herzlicher. Toni Widmer

Das Sortiment ist überschaubar, die Bedienung dafür umso herzlicher. Toni Widmer

Toni Widmer

Es ist eine wechselvolle Geschichte, jene mit dem Dorfladen in Besenbüren. Bis vor wenigen Jahren gab es dort einen Volg, doch der hat zwischenzeitlich mangels Umsatz geschlossen. In die Bresche gesprungen ist das Produktionsland Bäsibüre. Der Verein wurde 2002 gegründet und hatte damals schon das Ziel, den Erhalt des Dorfladens längerfristig zu sichern.

Weiter wurde den Produzenten aus dem Dorf die Möglichkeit geboten, ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Man tat dies vorerst im alten Postlokal neben der Volg-Filiale und übernahm dann diese Räumlichkeiten, als sich der Detaillist zurückzog. «Leider war der Umsatz für den grossen Laden zu mager und wir haben uns mit einem verkleinerten Sortiment wieder im Postlokal eingerichtet», erzählt Sara Booz vom Verein Produktionsland.

Mit Glück neues Lokal gefunden

Aus dem kleinen Laden musste der Verein nun aber wegen Eigenbedarf des Vermieters ausziehen. «Mit Glück haben wir nach intensiver Suche ein neues Lokal gefunden. Wir konnten von der Familie Senn die ehemalige Garage neben dem Restaurant Frohsinn mieten», erklärt Booz.

Mit vereinten Kräften und weitgehend im Frondienst wurde umgebaut und der neue Laden mit dem angegliederten kleinen Café am Samstag eröffnet. Das Angebot und die Öffnungszeiten (Montag bis Samstag, 8 bis 10 Uhr, am Freitag zusätzlich von 17 bis 18.30 Uhr) sind beschränkt, doch es gibt alles, was man für den täglichen Bedarf so benötigt. Zusätzlich gibt es jeweils am Donnerstag einen Gemüse- und Frischmarkt, und selbstverständlich kann man im kleinen Laden auch die Produkte des Vereins kaufen: unter anderem spezielle Schnäpse, Konfitüren, Honig, Essig, Trockenpilze und getrocknete Würste – alles im Dorf aus einheimischen Rohstoffen hergestellt.

«Wir müssen uns nach der Decke strecken und können keine grossen Sprünge machen. Viel passiert hier ehrenamtlich», sagt Sara Booz. Man setzt auf die bisherige Unterstützung aus dem Dorf und hofft auf möglichst viele neue Kunden, auch solche von auswärts sind herzlich willkommen. Übrigens: Das neue kleine «Garagenbeizli» kann für Veranstaltungen (10 bis 15 Personen) auch gemietet werden.

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