Wohlen
Ein Meister achtete im Freiamt darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht

Am Fussball-Schülerturnier der Oberstufe um den Manor-Cup auf der Niedermatten amtete mit Sek-Lehrer Sergio Colacino ein ehemaliger Profi als Schiedsrichter. Er und seine Kollegen hatten die Partien mit den total 280 Kickerinnen und Kickern im Griff.

Ruedi Burkart
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Auf der Linie: Die Stürmerin der «Spiderwomen» auf dem Weg zum nächsten Tor.
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Manor Cup Wohlen
Auch der Spass steht im Vordergrund
Konzentration beim Kicken
Und zum Schluss noch ein Mannschaftsfoto

Auf der Linie: Die Stürmerin der «Spiderwomen» auf dem Weg zum nächsten Tor.

Ruedi Burkhard

Vor etwas mehr als zwei Jahren absolvierte Colacino letztmals ein Fussballspiel als Aktiver. Der FC Muri war der letzte Verein des Mannes mit dem starken linken Fuss. Er spielte während über zehn Jahren Fussball auf hohem Niveau und krönte seine Karriere mit dem Gewinn des Schweizer-Meister-Titels in der Saison 1999/2000.

Damals spielte er in St. Gallen und mit seinen Teamkollegen Jörg Stiel, Marc Zellweger und Topskorer Charles Amoah lehrte er die Fussball-Schweiz das Fürchten. Mittlerweile lehrt Colacino in seinem achten Jahr als Sek-Lehrer im Junkholz-Schulhaus.

Gestern Nachmittag gab er ein Kurz-Comeback auf dem grünen Rasen. Wie schon in den letzten Jahren stellte er sich zusammen mit anderen Lehrpersonen als Schiedsrichter für den Manor-Cup zur Verfügung.

«Mir macht es Spass, und ich leiste gerne meinen Beitrag an dieses Fussballfest.» Selber kickt Colacino nicht mehr, er praktizierte nach Abschluss seiner Aktiv-Karriere Kickboxen. Seit ein paar Wochen frönt der zweifache Familienvater jedoch wieder dem Fussball. Er assistiert seinem Kollegen Piu Nascimento, der bei 2.-Ligist FC Mutschellen als Trainer amtet.

Autogramme und ein Matchtrikot

Wie jedes Jahr stellte die Turnierorganisation um Reallehrer Dennis Andermatt auch diesmal ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine. Spieler des FC Wohlen gaben Autogramme, die Genossenschaft Athleticum führte eine Festwirtschaft, wer den Skill-Parcours am schnellsten absolvierte, gewann ein Matchdress des FCW. Und auch das Mobil des Vereins für Jugend und Freizeit (VJF) war vor Ort. «Es war ein gelungener Anlass», freute sich Chef-Organisator Andermatt zu Recht.

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