Waltenschwil
Ein Lärmschutzwall für 1,7 Millionen Franken für Waltenschwil

Ein 300 Meter langer Lärmschutz-Erdwall bildet den Auftakt zur Erschliessung des Gebiets Büelisacker westlich der Kantonsstrasse in Waltenschwil. Der Wall soll 2 Meter hoch werden. Ausserdem kommt der Wall günstiger als eine Lärmschutzwand.

Robert Benz und Fabian Hägler
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Der Lärmschutzwall bei Büelisacker wird rund zwei Meter hoch.ROB

Der Lärmschutzwall bei Büelisacker wird rund zwei Meter hoch.ROB

2 Meter hoch, 300 Meter lang und 1,7 Mio. Franken teuer soll er werden: Ein gut mannshoher Erdwall soll das Gebiet Büelisacker vor dem Lärm der Kantonsstrasse schützen. Diese Forderung hat der Kanton den drei an der Erschliessung des Gebiets interessierten Grundeigentümern gestellt.

Das Baugesuch liegt bis am 15. April in Waltenschwil öffentlich auf. Büelisacker befindet sich laut Nutzungsplan in der Dorfzone und darf für Wohnbauten und emmissionsarmes Gewerbe genutzt werden.

Baustart frühestens im Herbst

«Ein Erdwall bietet sich vom Gelände her an», sagt Christoph Meyer, Projektleiter von Knoblauch Ingenieur und Planer, Wohlen. Meyer erklärt: «Auf der anderen Strassenseite existiert bereits eine Böschung, künftig wird man bei Büelisacker durch einen kleinen Einschnitt fahren.»

Ausserdem sei ein Wall deutlich günstiger als eine Lärmschutzwand, die üblicherweise innerorts erstellt werde. «Und ein Wall lässt sich auch leichter in die Landschaft integrieren als eine Lärmschutzwand», ergänzt er.

Meyer betont, für alle Bauten im neu erschlossenen Gebiet westlich der Kantonsstrasse sei der Lärmschutzwall unbedingte Voraussetzung. Dennoch seien ab dem zweiten Stock weitere Massnahmen nötig, so etwa Lärmschutzfenster oder eine spezielle Anordnung der Räume.

Wenn alles nach Plan läuft, beginnen die Bauarbeiten im Herbst. «Zuerst müssen wir jetzt das Auflageverfahren und die Stellungnahmen abwarten», erläutert Meyer.

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