Berikon

Ein Fondue auf dem Trottoir als Fäscht-Aufwärmung

OK-Präsident Michael Scheidegger geniesst das Fondue.

OK-Präsident Michael Scheidegger geniesst das Fondue.

Das Beriker Organisationskomitee hat mit einem Fondueessen am Strassenrand die Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Sie haben damit Werbung für das anstehende «Strasse-Fäscht» gemacht.

Um 18 Uhr beginnt der Fondueplausch, sieben Minuten später regnet es Sturzbäche. Unter einem blauen Zelt mitten auf dem Trottoir an der Bahnhofstrasse drängen sich acht Männer und Frauen in orangefarbenen Bauarbeiter-Kleider. Auf der Festbank stehen Fondue-Caquelons. «Was ist denn hier los?», wird sich wohl mancher vorbeifahrende Automobilist verwundert fragen.

Ein Schild am Strassenrand klärt über den Anlass auf: «Strasse-Fäscht», steht da fett drauf.

Schlemmen als Werbung

Die OK-Mitglieder des anstehenden Festes im September haben sich auf dem Trottoir zum Fondueessen eingefunden. «Wir möchten auf das Strassenfest aufmerksam machen, das wir zur Feier der beendeten Strassensanierung auf die Beine stellen werden», erklärt OK-Präsident Michael Scheidegger und wirft einen Seitenblick auf die Baustelle, die sich seit nunmehr zwei Jahren über mehrere hundert Meter der Bahnhofstrasse zieht.

Der Fondueplausch am ungewöhnlichen Örtchen sei Werbung und Aufwärmung zugleich, fügt der Gastro-Verantwortliche Roland Gall an. Nach zwei Veranstaltungen letzten Winter ist das Käseessen das dritte Highlight des umtriebigen OK-Teams.

Der Regen vermag die Laune der Feierfreudigen nicht zu trüben. «Wir haben uns überlegt, ob wir auf dem Kreisel unser Zelt aufstellen sollten», witzelt Gall. Provozieren wollte man dann aber doch nicht. Deshalb haben die OK-Mitglieder ihr Fondue auf dem Trottoir genossen – und so einige Blicke auf sich gezogen. (ca)

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