Zentral, im Dreieck zwischen Bern, Basel und Zürich, liegt das 4000-Einwohner-Dorf Dottikon. Mit einem Porträtfilm will sich die Gemeinde nun zeitgemäss präsentieren. «Es handelt sich aber nicht um ein Werbevideo», hält Gemeindeschreiber Michael Schaeren fest. «Bei grösseren Veranstaltungen, beispielsweise im Schulhaus Risi, haben wir Dottikon immer mit einer Powerpointpräsentation vorgestellt. Mit dem Film haben wir jetzt eine modernere Option», freut er sich.

Vom Kebabstand bis zum Risi

Gezeigt werden unter anderem Szenen aus dem Musik- und Sportunterricht im «Risi», der Kebabimbiss «Lo Canta» sowie der «Güggel», die Dorfbibliothek und verschiedene Sportanlagen. Schnelle Schnitte und wechselnde Perspektiven geben dem Video die nötige Dramaturgie und sorgen dafür, dass der Zuschauer regelrecht in den Bildschirm gezogen wird.

Fast ein Jahr lang hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den Avarel Studios aus Würenlingen am Imagefilm gearbeitet. Dabei sollten nicht nur die Natur und die Infrastruktur der Gemeinde, sondern auch die Menschen und das tägliche Leben festhalten werden. «Die Gemeinde lebt mit den Vereinen, das sollen auch die Neuzuzüger oder jeder, der sich für Dottikon interessiert, sehen», sagt Schaeren.

Das sei jedoch gar nicht so einfach gewesen: «Wir mussten die Drehzeit verlängern, da wir neben dem Vereinsleben auch Neubauten, Sportanlagen und historische Teile wie die Tiefurt unbedingt mit im Video haben wollten, ohne dass der Film zu lang wird.» Zwei Drehtage wurden schlussendlich zu einem knapp dreiminütigen Endprodukt zusammengeschnitten. Gekostet hat das Ganze rund 5000 Franken.

Der Slogan ist Programm

«Die Gemeinde muss mit der Zeit gehen. Ein moderner Auftritt im Internet ist da unumgänglich.» Nicht nur an Anlässen, sondern auch auf der Website mache sich der Clip nicht schlecht. «Es ist zwar Standortmarketing, die Botschaft ist jedoch hundertprozentig ehrlich», hält Schaeren fest. «Gelebte Gemeinsamkeit», der Slogan der Gemeinde, wird mit dem Imagefilm für jeden ersichtlich.