Am Mittwoch, um zirka 16.30 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau mehrere Meldungen über einen Falschfahrer auf der Autobahn A1 beim Anschluss Mägenwil ein.

Der blaue Fiat wurde beobachtet, wie er auf dem Pannenstreifen auf der Fahrbahn Bern in Richtung Zürich fuhr. Sofort rückten mehrere Polizeipatrouillen an.

Weitere Meldungen gingen ein, dass der blaue Fiat die Autobahn bei Mägenwil verlassen hatte.

Daraufhin folgten Meldungen über einen Fiatfahrer, welcher zwischen Remetschwil und Bellikon immer wieder auf die Gegenfahrbahn fuhr. Einige Minuten später konnten Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizei Bremgarten das signalisierte Fahrzeug in Rudolfstetten anhalten - mit einer Kollision. Dabei kam es zu Sachschaden an den Fahrzeugen.

Bekiffter Geisterfahrer fährt durch halben Aargau, ehe er gestoppt wird

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Die Drogen

Der blaue Fiat wurde durch einen 29-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im Bezirk Baden gelenkt. Ein Schnelltest zeigte, dass er mit Drogen vollgepumpt war. Der Falschfahrer musste sich deshalb eine Blut-und Urinprobe unterziehen.

Den Führerausweis, den er nur auf Probe hatte, nahm ihm die Kantonspolizei Aargau ab.

Die genauen Umstände der Irrfahrt sind noch nicht geklärt. Auch ist unklar, warum er eine Geisterfahrt auf der A1 machte. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete eine Strafuntersuchung.