Mutschellen
Drei neue Barrieren sollen Unfälle mit BD-Bahn verhindern

Die Bremgarten-Dietikon-Bahn muss drei Bahnübergänge in Bremgarten, Berikon und Rudolfstetten mit Barrieren sichern. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden – mit den neuen Barrieren soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Fabian Hägler
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Barrieren sollen Unfälle zwischen Autos und der BD-Bahn wie hier im November 2012 auf dem Mutschellen verhindern.

Barrieren sollen Unfälle zwischen Autos und der BD-Bahn wie hier im November 2012 auf dem Mutschellen verhindern.

Gemäss der Eisenbahngesetz-Verordnung müssen Bahnübergänge bis Ende 2014 mit Barrieren versehen sein. Die Bremgarten-Dietikon-Bahn, der Kanton Aargau und die Gemeinden Berikon und Widen sind jedoch der Ansicht, auf der Mutschellenkreuzung sowie bei den Bahnübergängen Bibenlos in Bremgarten und Friedlisbergstrasse in Rudolfstetten seien keine Barrieren nötig. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht ihre Beschwerde abgelehnt und dem Bundesamt vor Verkehr Recht gegeben.

Die Beschwerdeführer befürchten, dass Barrieren die Wartezeiten für die Autos erhöhen und zu mehr Stau führen würden. «Zusätzliche Schranken auf dem Mutschellen sind unnötig», sagte der Beriker Gemeinderat Alfred Bossard im März in der Aargauer Zeitung. «Die Mutschellenkreuzung ist ohnehin am Anschlag, Barrieren würden die Stausituationen weiter verschärfen», hielt der Wider Vizeammann Urs Leuenberger fest.

Das Bundesamt für Verkehr argumentiert, dass die Übergänge wegen der hohen Verkehrsbelastung saniert werden müssten. Das Bundesverwaltungsgericht stützt diese Ansicht, wie das Regionaljournal Aargau-Solothurn von Radio SRF meldet. Die BD-Bahn, der Kanton und die zwei Gemeinden können das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen.

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