Bezirksgericht Bremgarten

Doppelmord Sarmenstorf: Sohn soll in die Psychiatrie eingewiesen werden

Im Strafverfahren zum Tötungsdelikt in Sarmenstorf steht nun der Gerichtstermin fest: Die Verhandlung findet am 2. März am Bezirksgericht Bremgarten statt. Die Staatsanwaltschaft hat für den Beschuldigten eine stationäre therapeutische Massnahme beantragt.

Die Verhandlung zum Tötungsdelikt Sarmenstorf ist auf den 2. März 2017 angesetzt, beginnend um 14 Uhr, wie das Generalsekretariat der Gerichte Kanton Aargau in einer Mitteilung schreibt. Der angeklagte Andreas S. befindet sich seit Dezember 2015 im vorzeitigen Straf- und Massnahmenvollzug.

Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, seine Eltern am Abend des 8. Juli 2015 mit einem Klappmesser mit insgesamt 35 Stich- und Schnittwunden im Bereich des Halses, der Brust und dem Rücken getötet zu haben. Er war nach seiner Festnahme geständig: Bei einem Streit in der Küche hätten ihn seine Eltern angegriffen und er habe aus Notwehr gehandelt. 

Fiona Strebel, Sprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, erläutert die Schuldunfähigkeit.

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2. Dezember 2016

Gemäss einem psychiatrischen Gutachten litt und leidet Andreas S. unter paranoider Schizophrenie und «befand sich zum Zeitpunkt der Tat in einem akut psychotisch-wahnhaften Zustand». Daher gilt der Mann als schuldunfähig.

Die Staatsanwaltschaft hat in ihrer Anklageschrift vom 28. November 2015 eine stationäre therapeutische Massnahme beantragt. 

Ehepaar in Sarmenstorf AG getötet: Ermittlungsarbeiten am Tatort am Mittwochabend.

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9. Juli 2015

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