Das haben sie verdient: Frühlingshaftes Wetter machte den überaus bunten und schönen Kinderfasnachtsumzug Sins zu einem doppelt angenehmen Erlebnis. Der Umzug wurde denn auch von einem grossen Publikum bestaunt. Das Motto «Safari» fand eine durchweg fantasievolle Umsetzung, und es kamen auch lokale Themen zur Sprache, etwa die Post Sins, gefeiert vom Kindergarten Letten 1, oder die «Sinser Emojis» von der Sek 1a.

Nicht nur die Kinder glänzten am Umzug mit ihren Nummern. Auch die Erwachsenen gaben alles, um ihnen in nichts nachzustehen. Der FC Sins liess Donald Trump gleich in mehrfacher Ausführung einfliegen, Hühner «vo de Region für d’Region» gackerten sich durch das Dorf, und bei der Fasnachtsgesellschaft Muri stank nicht nur das Raclette, sondern bald alles. Interessant die vielen Familien und kollegialen Zusammenschlüsse, die ihren Beitrag zu diesem Fasnachtserlebnis beisteuerten. Ob Familie Kompost, die Grosis auf Safari oder Faszination Fasnachtskleider, sie trugen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass dieser Umzug in bester Erinnerung bleiben wird. Nicht zuletzt und einmal mehr die Vill-Brothers mit «Es fehlt öppis», nämlich die Sinser Chilbi. «Mer wänds nomol wüsse», schreiben sie ins Programmheft, «es goht doch ned ohni.» Zum Glück.