Wohlen

Diese fünf wollen in den Gemeinderat von Wohlen

Kurz vor Fristende meldeten sich zwei weitere Gemeinderatskandidaten für die Ersatzwahl vom 25. November: Otto Erb (Dorfteil Anglikon) und Patrik Wetli (Grüne). Damit sind es jetzt insgesamt fünf Kandidaten.

Bis Freitag, 12 Uhr konnte sich anmelden, wer für den Sitz des verstorbenen Gemeinderats Toni Schürmann (Dorfteil Anglikon) kandidieren will. Tatsächlich ging die letzte Nomination erst knapp eine Stunde vor Fristende ein, nämlich jene von Otto Erb (Dorfteil Anglikon). Er wurde 2008 in den Einwohnerrat gewählt und war von 2010 bis im Mai 2012 Präsident der Finanzkommission, gab letzteres Amt jedoch aus gesundheitlichen Gründen ab. «Damals standen zwei Operationen an der Hand und am Arm an. Ich wusste nicht, wie lange ich ausfallen würde», so Erb. «Nun bin ich aber wieder vollkommen fit.» Die endgültige Entscheidung, zu kandidieren, traf er am Donnerstag. «Anglikon sollte wieder im Gemeinderat vertreten sein», findet Erb.

Kein Kandidat der Grünen

Ebenfalls kurzfristig ging die Kandidatur von Patrik Wetli (Grüne) bei der Gemeindekanzlei ein. Wetli kandidiert zeitgleich für den Grossen Rat. Er war gestern telefonisch nicht erreichbar. Anna Keller, Präsidentin der Grünen Wohlen, sagte jedoch: «Patrik Wetli hat sich selber nominiert und ist kein offizieller Kandidat der Grünen Wohlen. Wir sind bereits mit Urs Kuhn im Gemeinderat vertreten und haben uns deswegen darauf geeinigt, keinen weiteren Kandidaten zu stellen.»

Zwei parteilose Kandidaten

Anfang Oktober gab Oliver Degischer (parteilos) seine Kandidatur bekannt. Er ist seit 2010 in der gemeinderätlichen Baukommission und seit 2011 im Einwohnerrat tätig. Er arbeitet als Projektleiter und Direktionsmitglied bei der UBS Schweiz im Risk Management.

Auch Markus Gsell kandidiert als Parteiloser. «Ich habe beruflich viel mit Gemeinderäten zu tun und finde ihre Tätigkeit sehr spannend», erklärt der Angliker. Gsell ist Bereichsleiter Erdgas-, Fernwärme- und Wasserversorgung bei den Regionalwerken Baden. Er war bisher nicht politisch tätig, kann sich aber eine Mitarbeit im Wohler Gemeinderat gut vorstellen.

Einwohnerratspräsident

Für die FDP geht Koni Gfeller, ehemaliger Einwohnerratspräsident und Bereichsleiter Energievertrieb bei der IBW Energie AG, ins Rennen. «Wohlen darf nicht stehen bleiben», erklärte er nach seiner Nomination. Gfeller wurde 2001 als Quereinsteiger in den Einwohnerrat gewählt und präsidierte das Gemeindeparlament zwei Jahre lang. Zudem sass er sechs Jahre lang in der Wohler Geschäftsprüfungskommission.

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